Im Schwarzwald gefundene Knochen stammen von Opfer eines Tötungsdelikts

Tat wurde 2016 in deutsch-schweizerischem Grenzgebiet begangen

Mehrere Anfang März von einem Waldbesitzer in Baden-Württemberg gefundene Knochen haben einem mehrere Jahre zurückliegenden Tötungsdelikt zugeordnet werden können.

Waldshut-Tiengen - Bei drei der nahe Hohentengen-Bergöschingen im Schwarzwald entdeckten Knochen handle es sich um menschliche Überreste, die einem Kapitalverbrechen zuzuordnen seien, teilten die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen und die Polizei Freiburg am Freitag mit. Das Verbrechen sei 2016 im Grenzgebiet zur Schweiz begangen worden.

Der Tatverdächtige sei bereits 2016 verhaftet worden, erklärte die Schweizer Polizei. Der Leichnam des männlichen Opfers habe aber trotz intensiver Suche auf beiden Seiten der Grenze in den fünf Jahren nicht gefunden werden können. Mit einem DNA-Abgleich sei nun zweifelsfrei festgestellt worden, dass die gefundenen Knochen von diesem Opfer stammten. Die Kantonspolizei Zürich arbeite auch bei der weiteren Suche mit der deutschen Polizei zusammen.

(xity, AFP)