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Im Bahnhofskino um die Welt

Filmmuseum zeigt Reihe "42nd Street Düsseldorf"

Das Filmmuseum Düsseldorf lädt zu einer Reise durch die Filmwelt der ehemaligen Bahnhofskinos ein.

Düsseldorf - Im Rahmen der Reihe "42nd Street Düsseldorf“, kuratiert und organisiert von "Mondo Bizarr", werden vom 7. bis 9. Februar 2020 insgesamt acht Filme im 35 Millimeter-Format gezeigt. Eine Dauerkarte für die Reihe kostet 30 Euro, Besitzer des Black-Box-Passes erhalten einen Rabatt von zehn Euro.

Die Reise durch die Bahnhofskinos führt von einer Nürnberger Karateschule bis in die grüne Niederlande, von den Gassen Venedigs ins ferne China. Ein Macho Man, Knastfrauen, eine mysteriöse Blondine, Satan, King Kong, ein unheimlicher Schlossherr und asiatische Superkämpfer buhlen um die Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer.

Auch Interessierte ohne Fremdsprachenkenntnisse können problemlos teilnehmen: Alle Filme werden mit einer vorherigen Einführung in der deutschen Fassung gezeigt.

Und das gibt's zu sehen

Freitag, 7. Februar, 20.30 Uhr
MACHO MAN

René Weller trägt diesen Klassiker des etwas anderen deutschen Films auf seinen mächtigen Schulterpolstern und macht selbst Disco-Szenen zu etwas ganz Besonderem. Aber es wird nicht nur geboxt – Drogendealer werden dank Unterstützung von Kampfsport-Ass Peter Althoff mit Karate zur Strecke gebracht.

Freitag, 7. Februar 22.30 Uhr
RED HEAT - UNSCHULD HINTER GITTERN

Der österreichische Produzent und Regisseur Ernst Ritter von Theumer schenkte der Welt so einige wundersame Bahnhofskino-Granaten: Vom Killerstrauch-Nonsens "Das Geheimnis der Todesinsel" (1967) und dem Sleaze-Western "Ich, die Nonne und die Schweinehunde" (1972) bis zum Heimatfilm "Der Irre vom Zombiehof" (1979) und dem Actionknüller "Jungle Warriors/Euer Weg führt durch die Hölle" (1984).

Samstag, 8. Februar, 15.30 Uhr
DER VIERTE MANN

Kurz bevor er nach Hollywood entschwand, um "Fleisch und Blut" (1985) zu inszenieren, kreierte Paul Verhoeven diese Mischung aus Tripfilm, religiösem Wahn, Giallo, Satire und Hexenzauber. Jeroen Krabbé brilliert als bisexueller Autor mit surrealen Visionen, der bei einer Lesung die rätselhafte Christine (Renée Soutendijk) kennen und lieben lernt.

Samstag. 8. Februar, 18.00 Uhr
DIE WIEGE DES TEUFELS

In Venedig tragen die Gondeln mal wieder Trauer: In Ugo Liberatores, von Großmeister Pino Donaggio musikalisch untermaltem, Schocker wird das Kind des Teufels das Licht der Welt erblicken. Oder findet das alles nur im Hirn des blinden Mark statt? Blutige Morde und nebelverhangene Grachten sorgen für einen schmackhaften Italo-Mix.

Samstag. 8. Februar, 20.30 Uhr
DIE SAFTIGE ÜBERRASCHUNG

Eine amerikanische Großstadt wird von einer rätselhaften Mordserie erschüttert. Wer steckt dahinter? Jack The Ripper oder gar Donald Duck?

Sonntag, 9. Februar, 13.00 Uhr
KING KONG - FRANKENSTEINS SOHN

Dr. Who, der nichts mit seinem berühmten britischen Namensvetter am Hut hat, konstruiert einen gewaltigen Robo Kong, um das seltene, radioaktive "Element X" in der Arktis zu bergen. Leider schmoren die Schaltkreise des Metallaffen durch und das Biest gerät außer Kontrolle. Da kann nur der echte King Kong helfen und ein Kampf zwischen den Hochhäusern Tokyos entbrennt. Ein Musterbeispiel japanischer Fabulierkunst, dargeboten von Regieveteran und "Godzilla"-Erfinder Ishirô Honda.

Sonntag, 9. Februar, 15.30 Uhr
MÄDCHEN FÜR VERBOTENE SPIELE

Eine 35mm-Rarität: Guy Maria, Regisseur und vor allem Kameramann aus dem französischen Hardcore-Bereich, aber auch Cinematograph von "Devil Story" (1985), inszenierte dieses Werk um ein Schloss, einen Hypnotiseur, eine Hexe, einen Geist und viel nackte Haut.

Sonntag, 9. Februar, 18.00 Uhr
DUELL DER GIGANTEN

Kernstück des Films ist besagtes "Duell der Giganten", ein Turnier der besten Kämpfer, welche als äußerst bunte Truppe daher kommen und mitunter gar Superfähigkeiten an den Start bringen: Ein Killerzopf, ein Fakir, der seine Gliedmaßen verlängern kann, ein quasi Unzerstörbarer und die berühmte fliegende Guillotine kommen hier zum Einsatz.


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