IG Metall fordert fünf Prozent mehr Einkommen

Für die Beschäftigten die Bekleidungsindustrie

Die IG Metall hat vor Beginn der Tarifrunde für die rund 100.000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie eine Erhöhung der Löhne und Gehälter sowie der Ausbildungsvergütungen um fünf Prozent gefordert.

Krefeld - Der Anteil für die Löhne und Gehälter am Umsatz liegt in der Textilindustrie bei rund 17 Prozent, in der Bekleidungsindustrie beträgt er weniger als 14 Prozent. "Die Forderung ist fair und von den Betrieben bezahlbar“, sagte der Verhandlungsführer der IG Metall, Manfred Menningen, am Dienstag in Maintal. Außerdem strebt die IG Metall eine tarifliche Regelung zur Altersteilzeit und zur Übernahme der Ausgebil­deten in den bereits begonnen Gesprächen an.

Nach Analyse der IG Metall fallen die aktuellen Konjunkturdaten für die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie deutlich besser aus als in den vergangenen Jahren. In 2013 wurde in der Textil- und Bekleidungsindustrie ein Umsatz von knapp 17 Milliarden Euro erzielt. Bis einschließlich Juni diesen Jahres ergibt sich ein Umsatzwachstum von 1,6 Prozent für beide Branchen.

Der derzeit gültige Tarifvertrag läuft zum 31. Oktober 2014 aus. Zu diesem Zeitpunkt endet ebenfalls die Friedenspflicht in der Branche. Die Tarifverhandlungen beginnen heute um 13 Uhr in Maintal-Dörnigheim.


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