31.03.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Hürden bei einem Umzug in Zeiten von Corona

Hürden bei einem Umzug in Zeiten von Corona

Wer darf beim Kontaktverbot noch mit anpacken?

Umzug trotz Kontaktverbot: Das stellt Menschen die derzeit einen Umzug planen vor ein "Helfer-Problem".

Düsseldorf - Zunächst: Umziehen bleibt grundsätzlich erlaubt. Aber für Verbraucher, die in den kommenden Wochen in eine neue Wohnung umziehen, stellt sich nun die Frage nach der Machbarkeit. Denn Umzüge sind häufig Monate im Voraus geplant und können nicht einfach verschoben werden.

Familie und Freunde dürfen wegen der bundesweiten Kontaktbeschränkungen momentan nicht mit anpacken, sofern sie nicht zum eigenen Haushalt gehören. Das wirkt sich auf eine große Mehrheit der Umzüge aus. Eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von CHECK24 ergab, dass bei einem Umzug am häufigsten Familienmitglieder (65 Prozent) und Freunde (55 Prozent) helfen. Welche Möglichkeiten bleiben?

Dienstleister, Handwerker und Werkstätten dürfen ihrer Tätigkeit weiterhin uneingeschränkt nachgehen. Wer nicht alleine umziehen kann oder möchte, engagiert ein Umzugsunternehmen. Bislang taten das laut Umfrage etwa 17 Prozent der Befragten. Bleibt nur ein Problem: So ein Umzugsunternehmen ist nicht billig.

Der Umzug mit einem Umzugsunternehmen kostet im Durchschnitt 712 Euro bei einer mittelgroßen Wohnung. Unter den betrachteten Großstädten ist ein Umzug mit Profis in Köln am günstigsten: Durchschnittlich werden dort 610 Euro fällig. Deutlich teurer ist es in Frankfurt am Main mit durchschnittlich 826 Euro. Wer zusätzliche Hilfe beim Ab- bzw. Aufbau der Möbel, dem Bereitstellen von Umzugskartons und Verpackungsmaterial braucht, muss mit höheren Kosten rechnen.


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