19.09.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Hornby besorgt über Literatur im digitalen Zeitalter

Hornby besorgt über Literatur im digitalen Zeitalter

Kinder des Erfolgsautors lesen kaum noch dicke Bücher

Erfolgsautor Nick Hornby ist angesichts der Zunahme digitaler Lesegeräte besorgt über die Zukunft des Buches.

Berlin - Das Lesen auf Tablets sei "nicht gut für die Literatur", es gebe eine "nachlassende Konzentration der Leser", sagte Hornby der "Welt am Sonntag". Er beobachte das bei seinen eigenen Kindern, sagte Hornby. "Man muss sie regelrecht motivieren, mal ein längeres Buch zu lesen. Da kommen schwere Zeit auf den Roman zu."

Die Kinder seien zwar "klug und belesen im Netz", wollten aber keine langen Bücher mehr lesen, sagte der Autor von "Fever Pitch", "About a Boy oder der Tag der toten Ente" und "A Long Way Down". Ein Rezept, um junge Menschen zum Lesen zu kriegen, hat der ehemalige Lehrer nach eigenem Bekunden nicht. "Meine Kinder sehen nicht ein, warum sie ein dickes Buch lesen sollten, von dem sie wissen: Ich brauche Tage, vielleicht sogar Wochen, bis ich damit fertig bin."

(xity, AFP)


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