26.08.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Höhlenforscher "in den nächsten Stunden" am Ausgang

Höhlenforscher "in den nächsten Stunden" am Ausgang

Rettungstrupp legte noch einmal mehrstündige Pause ein

Der Rettungstrupp mit dem verletzten Höhlenforscher wird nach Einschätzung der Bergwacht "in den nächsten Stunden" an der Erdoberfläche ankommen.

Berchtesgarden - Der Rettungstrupp mit dem verletzten Höhlenforscher wird nach Einschätzung der Bergwacht "in den nächsten Stunden" den Eingang der bayrischen Riesending-Schachthöhle erreichen. Wie ein Sprecher der Organisation in Berchtesgaden sagte, hatten die Helfer mit dem 52-Jährigen in der Nacht noch einmal eine mehrstündige Pause eingelegt. Ursprünglich war ihre Ankunft an der Oberfläche für die Nacht oder den Donnerstagmorgen erwartet worden.

Transporttrupps mit dem Verunglückten sind bereits seit fast sechs Tagen unterwegs. Die letzte Passage besteht aus mehreren senkrecht aufragenden Schächten, durch die der Verletzte nach oben gezogen werden muss. Der längste von ihnen ist laut Bergwacht 180 Meter hoch.

Der Höhlenforscher aus Baden-Württemberg war am Pfingstsonntag in rund tausend Metern Tiefe durch einen Steinschlag am Kopf verletzt worden. Dutzende Höhlenretter sowie Ärzte aus Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und Kroatien sind seitdem an und in der Riesending-Schachthöhle nahe Berchtesgaden im Einsatz, um den Mann an die Oberfläche zu bringen. Der Einsatz ist wegen der widrigen Verhältnisse in der Höhle äußerst kompliziert. Die Riesending-Schachthöhle ist die tiefste und längste Höhle Deutschlands.

(xity, AFP)


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