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Höhere Wahlbeteiligung in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt als 2011

44 Prozent der Wähler gaben in Rheinland-Pfalz bis zum Mittag Stimme ab

Bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und in Sachsen-Anhalt haben bis zum Sonntagmittag deutlich mehr Menschen ihre Stimme abgegeben als vor fünf Jahren.

Berlin - In Rheinland-Pfalz lag die Wahlbeteiligung um 12.00 Uhr - einschließlich der Briefwähler - bei 44 Prozent und damit 13 Prozentpunkte über dem Wert der vorangegangenen Landtagswahl im März 2011, wie ein Sprecher des Landeswahlleiters der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Insgesamt hatte die Wahlbeteiligung damals bei 61,8 Prozent gelegen. In Sachsen-Anhalt gaben nach offiziellen Angaben bis 12.00 Uhr 25,0 Prozent der Wähler ihre Stimme ab. Bei der vorangegangenen Abstimmung im März 2011 hatten zu dem Zeitpunkt 19,8 Prozent der Wähler ihr Stimme abgegeben. Aus Baden-Württemberg lagen zunächst keine Angaben zur Wahlbeteiligung vor.

Während die schwarz-rote Koalition in Sachsen-Anhalt darauf hoffen kann, auch in den nächsten Jahren gemeinsam zu regieren, ist der Wahlausgang im Südwesten offen. In Rheinland-Pfalz droht der amtierenden rot-grünen Koalition der Verlust ihrer Mehrheit. Auch in Baden-Württemberg ist unklar, ob die Grünen künftig weiter mit der SPD regieren können.

Besonders beobachtet wird das Abschneiden der rechtspopulistischen AfD, die in alle drei Landtage einziehen dürfte. Vor allem in Sachsen-Anhalt könnte die AfD ein neues Rekordergebnis erreichen.

(xity, AFP)


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