24.10.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Hochschulstudenten in Südafrika

Hochschulstudenten in Südafrika

Sozialprojekt wurde tatkräftig unterstützt

Vier Studierende des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein waren jetzt in Kapstadt/Südafrika, um die Organisation HOPE Cape Town Association tatkräftig zu unterstützen.

Krefeld - Seit der Gründung im Jahr 2000 bietet HOPE zahlreiche Hilfsangebote an, insbesondere im Bereich der Immunschwächekrankheit HIV/AIDS.

Die Zusammenarbeit zwischen der Wohltätigkeitsorganisation und der Hochschule Niederrhein besteht bereits seit 2009. Ziel ist es, den Ernährungszustand zu optimieren, Ernährungsbildung und Aufklärung zu betreiben sowie Mangelernährung und deren Folgen zu begrenzen bzw. zu verhindern. Dazu gehört auch die Hygiene bei der Nahrungszubereitung und der Nahrungsaufnahme. Initiator dieses Projektes ist Professor Dr. Norbert Ludwig, der am Fachbereich Oecotrophologie Ernährungsmedizin lehrt.

Vier Wochen lang waren die Studierenden Ute Gellrich, Olga Hanis, Janine Schmidt und Marc Vollmer vor Ort, vorrangig in den Townships Blikkies Dorp und Manenberg. Dabei führten sie Informationsgespräche über Grundlagen der Ernährung und Hygiene durch. Die gemeinsamen Aktionen wurden mit einer Kamera aufgenommen. Im Anschluss wurden daraus Kurzfilme unter dem Titel "The Seventh Sense Of Nutrition And Hygiene“ erstellt, die fortan als Informationsmaterial eingesetzt werden können. Inhalte dieser Kurzfilme sind unter anderem "Sauberes Wasser“ sowie "Vitamine“ und "Handhygiene“.

Darüber hinaus waren die Studierenden auch beim Anbau von Gemüse im Nutzgarten von Blikkies Dorp und Manenberg aktiv. Ebenso wurde das "Beading“-Projekt tatkräftig unterstützt. Beim Beading handelt es sich um eine Art Perlenkunst, welche dann verkauft werden kann. Zum Beispiel werden mehrere hundert Aidsschleifen aus Perlen mit dieser Kunst hergestellt. Diese werden bei der 9. HOPE-Gala am 25. Oktober 2014 in Dresden gegen ein kleines Entgelt verkauft. Der Erlös kommt den Bewohnern zugute.

"Durch dieses Projekt erhalten die Studenten Einblick in die Arbeit, Organisation und Struktur einer Hilfsorganisation und können ihr Wissen im Bereich der Ernährung und Gesundheit umsetzen und anwenden.

Das gleichzeitige soziale Engagement und die Mitarbeit in einem internationalen Projekt vermittelt den Studierenden Kenntnisse, die für die Tätigkeit in internationalen Organisationen benötigt werden. Und hier ist Deutschland deutlich unterrepräsentiert, so dass auch gute Chancen bestehen, sich nach Studienabschluß und bei Interesse dort einzubringen“, erklärt Professor Ludwig.

Für die Studierenden waren die vier Wochen jedenfalls unvergesslich, wie Marc Vollmer berichtet: "Südafrika bleibt mir als ein Land der Kontraste in Erinnerung. Neben der Heterogenität der Bevölkerung, der kulturellen Vielfalt, mannigfaltigen Landschaften sowie den Pflanzen- und Tierwelten waren es die extremen Gegensätze zwischen Arm und Reich, welche mein Bild von Kapstadt und Umgebung geprägt haben. Alles in allem ein tolles Semesterprojekt und es ist wichtig und empfehlenswert, Projekte dieser Art, und seien sie noch so klein, zu unterstützen, fortzuführen oder aufzubauen.“


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