19.09.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Hochschulen erleichtert über weitere Förderung von Spitzenuniversitäten

Hochschulen erleichtert über weitere Förderung von Spitzenuniversitäten

Bund und Länder einigen sich auf Nachfolgeprogramm für Exzellenzinitiative

Die Hochschulen sind erleichtert über die von Bund und Ländern beschlossene Fortsetzung eines Förderprogramms für Spitzenuniversitäten in Deutschland.

Berlin - Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat erleichtert auf die von Bund und Ländern beschlossene Fortsetzung eines Förderprogramms für Spitzenuniversitäten in Deutschland reagiert. "Ein Aufschub der Entscheidung oder gar ein Scheitern wäre eine riesige Enttäuschung gewesen", erklärte HRK-Präsident Horst Hippler am Freitag. Die Hochschulen sähen trotz aller Kritik an einzelnen Regelungen die Chance, "das deutsche Hochschulsystem stärker und international wettbewerbsfähiger zu machen".

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich am Donnerstag auf eine Nachfolgeprogramm für die auslaufende sogenannte Exzellenzinitiave geeinigt. Es wurden dazu noch kleinere Änderung bei Zahl und Auswahl der sogenannten Exzellenzuniversitäten vorgenommen. Das Programm sieht eine jährliche Förderung von 533 Millionen Euro vor.

Die 2005 ins Leben gerufene Exzellenzinitiative läuft 2017 aus. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern einigte sich bereits im April auf das Nachfolgeprogramm. Vor den abschließenden Beratungen Merkels mit den Regierungschefs der Länder gab es aber Bedenken aus Hamburg an den geplanten Regelungen, weshalb es zu der Änderung bei den Exzellenzuniversitäten kam.

Die Hochschulen hätten kein Verständnis dafür gehabt, wenn nach den intensiven Verhandlungen von Bund und Ländern die neue Exzellenzstrategie nicht zustände gekommen wäre, erklärte HRK-Präsident Hippler. Mit den ebenfalls beschlossenen Programmen "Nachwuchspakt" und "Innovative Hochschule" würden zudem sehr wichtige ergänzende Aufgaben angegangen.

Auch die Wirtschaft begrüßte die weitere Förderung der Spitzenforschung. "Es ist gut und wichtig, dass die Exzellenzinitiative fortgesetzt wird", erklärte der Vorsitzende des Bildungsausschusses der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitsgeberverbände (BDA) und des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Gerhard Braun. Die Initiative sorge für "Dynamik und internationale Sichtbarkeit von Spitzenleistungen".

(xity, AFP)


Copyright 2019 © Xity Online GmbH