23.09.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Hochschule, AStA und Theater bauen Kooperation aus

Hochschule, AStA und Theater bauen Kooperation aus

Theaterflatrate wird fortgesetzt

Studierende der Hochschule Niederrhein können weiterhin kostenlos ins Theater Krefeld und Mönchengladbach gehen. Die Theaterflatrate wird aufgrund des großen Erfolgs fortgesetzt.

Krefeld - Die Theaterflatrate bedeutet freien Eintritt für die Studierenden für alle regulären Vorstellungen des Theaters sowie für die Sinfoniekonzerte der Niederrheinischen Sinfoniker. Darüber informierten gestern Nachmittag das Theater Krefeld und Mönchengladbach und der AStA der Hochschule Niederrhein.

Grundlage der Kooperation ist ein Vertrag zwischen dem AStA (Allgemeiner Studierenden Ausschuss) der Hochschule Niederrhein und dem Theater. Dieser sieht vor, dass ein kleiner Teil des Semesterbeitrags an das Gemeinschaftstheater Krefeld und Mönchengladbach geht. Im Gegenzug können sich die Studierenden ab sechs Tage vor einer Vorstellung Karten reservieren. Sie können aber auch spontan am Abend der Vorstellung an die Theaterkasse kommen und sich dort nach Vorlage des Studierendenausweises ein Ticket abholen. Ist die Vorstellung nicht ausgebucht, erhalten Sie kostenlos das AStA-Ticket. Dies gilt für Krefeld und Mönchengladbach.

Die Theaterflat gibt es seit Februar dieses Jahres. Sie wurde bislang über 600mal genutzt. Generalintendant Michael Grosse: "Wir freuen uns darüber, dass das AStA-Ticket bei den Studierenden so eingeschlagen hat und sind dankbar, dass wir die Kooperation mit der Hochschule Niederrhein fortsetzen können.“ Stephan Tötsches, der als früherer AStA-Referent die Flatrate initiiert hat: "Das ist eine echte Win-win-Situation für alle Beteiligten. Die Studierenden können kostenlos ins Theater. Und die Semesterbeitragsmittel müssen dafür nicht erhöht werden.“ Dr. Christian Sonntag, Pressesprecher der Hochschule Niederrhein: "Wir begrüßen das attraktive kulturelle Angebot an unsere Studierenden, das dazu beitragen kann, die Identifikation der Studierenden mit ihren Hochschulstädten zu stärken.“

Dabei ist der Kooperation nun ein weiterer Baustein hinzugefügt worden: Unter Federführung von Prof. Nora Gummert-Hauser, die am Fachbereich Design Typografie lehrt, haben Studierende ein Logo für die Theaterflat entwickelt. "Wir haben uns gefragt: Wie können wir in der heutigen Zeit den Studierenden das Theater nahe bringen“? formuliert Studentin Ruth Harzheim die Aufgabenstellung. Gemeinsam mit einer Kommilitonin hat sie die Aufgabe am besten gelöst: ein bunter Würfel aus den Anfangsbuchstaben des Theaters Krefeld Mönchengladbach TKM als dreidimensionales Konstrukt in frischen Farben, dazu kurze Slogans, die ebenfalls dreidimensional wirken und wegen ihrer Kürze an Twitter-Mitteilungen erinnern sollen: "Auch ein Geistesblitz kann am falschen Ort einschlagen“, steht auf dem ersten Flyer, der die Studierenden auf die Flat hinweisen soll.

"Wir haben eine Zielgruppen-Werbung, die aus dem Kreis der Zielgruppe selbst gekommen ist, nämlich von den Studierenden. Davon versprechen wir uns sehr viel“, resümiert Saskia Fetten, Marketing-Leiterin des Gemeinschaftstheaters Krefeld und Mönchengladbach.


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