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Hetjens Museum Düsseldorf zeigt "Resonanz"

17 Studierende zeigen ganz besondere Keramikkunst

In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Künstlerische Keramik und Glas veranstaltet das Hetjens Museum in Düsseldorf bis zum 22. Februar 2014 die Ausstellung "Resonanz".

Hetjens Museum Düsseldorf zeigt "Resonanz"
Düsseldorf - Die Experimentierlust mit Materialien und Farben ist aktuell im Hetjens-Museum ausgestellten Kunstobjekten auszusehen. 17 Studierende des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz und zwei der Lehrenden haben Räume des Museums okkupiert. Ihre Arbeiten - Plastiken, raumfüllende Installationen und Videokumentationen von Performances - kontrastieren mit der historischen Sammlung und treten mit ihr in einen Dialog. Sie verstehen sich als eine Intervention, die Fragen aufwirft: Woher kommt Kunst und worauf bezieht sie sich? Zugleich stellt die Präsentation eine Standortbestimmung des Instituts dar. Schwerpunkt ist das Material Keramik, dessen Grenzen ausgelotet und überschnitten werden. Die konzeptionelle Idee die hinter den Arbeiten steht, hat ganz wesentlich Einfluss auf die Auswahl der Materialien und die Art der Gestaltung.
Unter dem Titel "Manchmal ist das Leben halt auch lustig" möchte Lisa Grütjents mit ihren leuchtend farbig glasierten Knöpfen ein dezidiertes Zeichen für Humor in der Kunst setzten. Anne Köck spielt mit dem Voyeurismus des Publikums und gewährt nur einen kleinen Blick auf ihre, in einem Kubus installierte Arbeit. Grafischen Mittel bevorzuget Martin Randolf Hill für seine wandfüllende Papierarbeit in Kombination mit einer Tonplastik. Und wenn Keramikgefäße in traditionellen Formen von Alaa Aldin Nabhan zu Bruch gehen, so bekommt seine Installation durch ihren Bezug auf die Zerstörung in dem vom Krieg gezeichneten Syrien eine politische Dimension. Darüber hinaus gibt es Projekte von weitgehender Abstraktion, solchem besonderen haptischen Qualitäten und anderen von großer Doppeldeutigkeit.
Das Kunstinstitut hat in den 27 Jahren seit seiner Gründung international eine hervorragende Reputation erlangt. Es kooperiert weltweit mit renommierten Partneruniversitäten und international anerkannte Künstler dozieren jährlich als Gastprofessoren. Derzeit sind Studierende aus zehn unterschiedlichen Ländern am Institut und verleihen der Hochschuleinrichtung einen Status nicht nur als überregionale, sondern auch als internationale Ausbildungsstätte. Die kulturelle Vielfach am Institut befördert den künstlerischen Austausch und wird auch in den im Hetjens-Museum ausgestellten Kunstobjekten deutlich.

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