Herbstferien-Ansturm auf den Düsseldorf Airport

Flughafen erwartet rund 765.000 Fluggäste

Wie bereits im Sommer erwartet der Düsseldorfer Flughafen im zweiten Pandemie-Jahr auch für die Herbstferien ein erhöhtes Verkehrsaufkommen.

Düsseldorf - So rechnet der Flughafen mit durchschnittlich knapp 360 Abflügen und Ankünften am Tag und damit rund doppelt so vielen wie im Vorjahr 2020. In der Spitze werden bis zu 380 tägliche Flugbewegungen erwartet. Für den gesamten Ferienzeitraum, vom letzten Schultag (Freitag, 8. Oktober) bis Sonntag, 24. Oktober 2021, liegt die Prognose bei rund 765.000 Reisenden und über 6.000 Flugbewegungen. Das entspricht rund 50 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019.

Beliebte Reiseziele im Herbst

Bis zum Ende der Herbstferien haben knapp 50 Airlines Flüge zu über 130 Zielen angemeldet. Hauptreiseziele sind neben Mallorca vor allem die Kanaren und Griechenland. Auch Metropolen wie München und Wien locken für einen Städtetrip. Neben dem touristischen Verkehr sind während der Herbstferien außerdem vermehrt Flüge in die Heimat gefragt, insbesondere zu Zielen in der Türkei, im Libanon, im Irak und in den Balkan-Staaten. Mit Eurowings geht es in den Herbstferien erstmals nach Krasnodar in Russland, Tiflis in Georgien sowie in die ukrainische Hauptstadt Kiew.

Im Tourismus setzen die großen Reiseveranstalter auf ein erweitertes Angebot und attraktive Ziele in den Herbstferien. So steuert Tuifly zum Beispiel zweimal wöchentlich die Kapverden an. Ein Highlight zum Ferienende ist nicht nur für Flugzeug-Enthusiasten die Rückkehr des Airbus A380 von Emirates: Ab dem 23. Oktober wird der Riesenvogel auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Dubai sechsmal pro Woche eingesetzt. Zu Winterbeginn fliegt er dann zehnmal wöchentlich, bevor er ab dem 1. Dezember 2021 wieder zweimal täglich vom Rhein in die Vereinigten Arabischen Emirate abhebt.

Abfertigungsprozesse werden verbessert

Der Düsseldorfer Flughafen setzt gemeinsam mit seinen Partnern alles daran, dass die Abläufe bei der Passagier- und Gepäckabfertigung reibungslos und störungsfrei verlaufen. Längere Wartezeiten in den Verkehrsspitzen, vor allem in den frühen Morgenstunden, werden sich am Check-In und insbesondere an den Sicherheitskontrollstellen in den Ferien jedoch nicht immer vermeiden lassen.

In den vergangenen Wochen war der im Auftrag der Bundespolizei tätige Dienstleister DSW (Deutscher Schutz- und Wachdienst) aufgrund hoher Krankenstände gerade in Peakzeiten nicht in der Lage, ausreichend Personal bei den Sicherheitskontrollen einzusetzen.

„Im Sinne der Passagiere unterstützen wir die Bundespolizei und ihren Dienstleister DSW mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln“, sagt Flughafen-Chef Thomas Schnalke. Der Airport stellt seinen Prozesspartnern alle notwendigen Planungs- beziehungsweise Prognoseinformationen zur Verfügung und unterstützt bei der Berechnung der notwendigen Kontrollspuren. Aktuell richtet er außerdem weitere Warteflächen vor den Sicherheitskontrollstellen ein und stellt zusätzliches Personal zur Passagierinformation und -lenkung bereit.