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Hendricks: Länder sollen mehr Sozialwohnungen bauen

Angesichts steigender Flüchtlingszahlen

Bauministerin Hendricks fordert angesichts der hohen Flüchtlingszahlen den Bau neuer Sozialwohnungen.

Berlin - Es gebe bewährte Programme, damit die Bundesländer bezahlbare Wohnungen schaffen und Flüchtlinge menschenwürdig unterbringen könnten, sagte Hendricks der "Rheinischen Post". "Eine besondere Rolle spielt hierbei der soziale Wohnungsbau. Diesen müssen und wollen wir stärken."

Der Bund stelle den Ländern pro Jahr 518 Millionen Euro für neue Sozialwohnungen zur Verfügung, sagte Hendricks. Die Zweckgebundenheit dieser Mittel sei auf Druck der Länder seit 2007 entfallen. Die Bundesregierung arbeite aber mit den Ländern darauf hin, "dass alle Länder diese Mittel zweckgebunden in den sozialen Wohnungsbau investieren", sagte die Ministerin.

Auch der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, forderte mehr Sozialwohnungen, um Flüchtlinge unterbringen zu können. "Jedes Jahr brauchen wir im Moment neue bezahlbare Wohnungen im Umfang einer Großstadt", sagte er der Zeitung. "Die Länder müssen die Förderung des Bundes im vollen Umfang in den sozialen Wohnungsbau stecken und nicht Teile davon in ihre eigenen Haushalte", forderte auch Landsberg.

(xity, AFP)


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