14.12.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Hausbesitzer erschießt jungen mutmaßlichen Einbrecher

Hausbesitzer erschießt jungen mutmaßlichen Einbrecher

Mann feuert vor seinem Haus in Hannover mit Pistole

Ein Hausbesitzer in Hannover hat mit einer Schusswaffe auf einen vermeintlichen 18-Jährigen Einbrecher gefeuert und ihn dabei tödlich verletzt.

Hannover - Ein Hausbesitzer hat in Hannover einen mutmaßlichen Einbrecher erschossen. Er wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Totschlags.

Der 40-Jährige habe nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen gegen 1.00 Uhr nachts drei Männer vor seinem Haus bemerkt, teilte die Polizei in der niedersächsischen Hauptstadt mit. Er ging demnach mit einer Pistole vor das Haus und gab einen Schuss ab. Das Trio flüchtete, ein 18-Jähriger wurde wenig später aber von Beamten nahe dem Tatort mit schwersten Verletzungen gefunden. Er starb kurz darauf.

Nach Angaben der Polizei gab der Mann an, er habe zunächst verdächtige Geräusche an seiner Haustür gehört und dann beim Blick aus einem Fenster die drei Männer bemerkt, von denen einer seiner Darstellung nach eine Waffe in der Hand gehabt haben soll. Der Hausbesitzer holte die Pistole, die sich legal in seinem Besitz befand, trat vor das Haus und feuerte einmal in Richtung des Trios.

Anschließend rief er über den Notruf die Polizei. Beamte fanden den durch den Schuss lebensgefährlich verletzten 18-Jährigen rund 200 Meter entfernt an einer Straße. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, starb dort aber trotz Wiederbelebungsversuchen.

Die Fahndung nach den beiden mutmaßlichen Komplizen des Erschossenen, an der sich auch ein Polizeihubschrauber beteiligte, blieb erfolglos. Der 40-jährige hielt sich den Beamten zufolge zum Zeitpunkt des Geschehens mit seiner Lebensgefährtin und einem kleinen Kind im Haus auf. Die Ermittler bitten Zeugen, sich zu melden.

(xity, AFP)


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