26.04.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Hasselfeldt: "Zu viel Testosteron" in der CSU

Hasselfeldt: "Zu viel Testosteron" in der CSU

Politikerin: Personaldebatte steht jetzt nicht an

Den Streit innerhalb der CSU führt Landesgruppenchefin Hasselfeldt auch auf "zu viel Testosteron" zurück.

Berlin - Im CSU-internen Streit über die Politik des Parteivorsitzenden Horst Seehofer versucht CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt zu beschwichtigen - mit einer interessanten These: "Manchmal ist vielleicht zu viel Testosteron im Spiel", sagte Hasselfeldt der "Saarbrücker Zeitung". Sie finde aber auch, dass Seehofers Umgang mit anderen "medial etwas überspitzt dargestellt wird". Sie habe in ihrem langen politischen Leben "schon mit schwierigeren Männern zu tun gehabt".

Hasselfeldt sieht nach eigenen Angaben derzeit keinen Anlass für eine Debatte um die Nachfolge Seehofers. Die Legislaturperiode in Berlin habe erst begonnen, im bayerischen Landtag dauere sie sogar noch ein Jahr länger als in Berlin. "Aus meiner Sicht eilt es nicht, Personalfragen zu klären. Eine Personaldebatte steht jetzt nicht an." Der frühere CSU-Parteichef Erwin Huber hatte - nach dem schlechten Abschneiden der Partei bei den Europawahlen - am Wochenende Seehofers Führungsanspruch in Frage gestellt.

(xity, AFP)


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