Hasselfeldt will sich nicht zu Spekulationen um Gauck-Nachfolge äußern

CSU-Politikerin: "Die Frage stellt sich nicht"

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt will sich nicht zu den Spekulationen um die Nachfolge von Bundespräsident Gauck äußern.

Berlin - Die als mögliche Nachfolgerin von Bundespräsident Joachim Gauck gehandelte CSU-Politikerin Gerda Hasselfeldt hat entsprechende Spekulationen um ihre politische Zukunft zurückgewiesen. "Die Frage stellt sich nicht", sagte Hasselfeldt am Dienstag in Berlin. "Ich beteilige mich an diesen Diskussionen nicht."

Hasselfeldt ist derzeit Chefin der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Die 65-Jährige hatte kürzlich angekündigt, dass sie sich bei der nächste Bundestagswahl nicht mehr um ein Abgeordnetenmandat bewerben will.

Hasselfeldt könnte auf Unterstützung aus anderen politischen Lagern wie etwa von den Grünen hoffen, da sie in Berlin - etwa in der Flüchtlingskrise - nicht so hart auftritt wie ihr CSU-Parteichef Horst Seehofer. Zudem würde sie das von den Grünen und auch manchen SPD-Politikern geforderte Kriterium erfüllen, dass das nächste Staatsoberhaupt eine Frau sein soll.

(xity, AFP)