Hamburger Zoll verhindert Einfuhr von anderthalb Millionen Plastiktrinkhalmen

Wegwerfprodukte aus Umweltschutzgründen seit Juli in EU verboten

Der Hamburger Zoll hat die Einfuhr von knapp anderthalb Millionen Trinkhalmen aus Plastik verhindert.

Hamburg - Wie die Behörde am Freitag in der Hansestadt mitteilte, wurden die Lieferungen aus China und Taiwan im Oktober bei Routinekontrollen des Frachtverkehrs im Hafen entdeckt und beschlagnahmt. Einfuhr und Verkauf von Plastikhalmen sind in der gesamten EU seit Juli dieses Jahres aus Umweltschutzgründen generell verboten.

Gleiches gilt für andere Einwegplastikprodukte, etwa Geschirr und Rührstäbchen. Bestimmte Arten von Wegwerfbechern, die etwa zu Hygienezwecken dienen, dürfen mit entsprechenden Kennzeichnung aber weiter vertrieben werden. Die vom Hamburger Zoll abgefangenen Trinkhalme müssen entweder wieder ausgeführt oder zerstört werden.

Bereits zuvor hatte der Zoll in Hamburg verbotene Lieferungen mit Wegwerfgeschirr und Trinkhalmen abgefangen, so im September rund hunderttausend Einwegstrohhalme und rund 120.000 Wegwerfbecher. Bei den Bechern war aber noch eine nachträgliche Kennzeichnung möglich.

(xity, AFP)