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Hälfte der staatlichen Hochschulen mit eigener Personalsituation unzufrieden

Neues jährliches Hochschulbarometer des Stifterverbands vorlegt

Rund die Hälfte der Leitungen der staatlichen Hochschulen schätzt ihre Personalsituation als schlecht oder eher schlecht ein. Der Wert lag bei 47,6 Prozent, wie aus dem jährlichen Hochschulbarometer hervorgeht.

Rund die Hälfte der Leitungen der staatlichen Hochschulen schätzt ihre Personalsituation als schlecht oder eher schlecht ein. Der genaue Wert lag bei 47,6 Prozent, wie aus dem am Montag veröffentlichten neuen jährlichen Hochschulbarometer des Deutschen Stifterverbands und der Heinz-Nixdorf-Stiftung hervorgeht. Das war demnach der höchste Wert seit 2011.

Die Leitungen von privaten Hochschulen waren nur zu etwa einem Fünftel oder 19,1 Prozent mit der Personalsituation unzufrieden. Für das Hochschulbarometer werden jährlich Hochschulleitungen um Einschätzungen gebeten, wie sich die Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre aus ihrer Sicht entwickeln. Insgesamt waren die Vertreter privater, großer Hochschulen sowie Universitäten tendenziell zufriedener, wie aus der Untersuchung weiter hervorging.

Bei dem Index zur allgemeinen Zufriedenheit kamen die Leitungen privater Hochschulen auf einen Wert von 45,1 Punkten und lagen damit deutlich vor allen anderen. Die Chefs staatlicher Fachhochschulen mit mehr als zehntausend Studenten brachten es auf 26,8 Punkte, die staatlicher Universitäten mit mehr als zehntausend Studenten außerhalb der Exzellenzinitiative auf 25,3. Bei staatlichen Unis mit weniger als zehntausend Studenten waren es hingegen nur 15,8.

Über alle Hochschulgruppen hinweg wurden die allgemeinen Rahmenbedingungen nach Angaben der Verfasser als "nüchtern" wahrgenommen. Der Wert des entsprechenden Indexes lag bei zehn Punkten, wobei die Skala theoretisch von minus bis plus hundert reicht. Die eigene Ausstattung und die eigenen Entscheidungsspielräume wurden dabei deutlich positiver eingeschätzt als die Finanzierungs- und Personalsituation.

© 2019 AFP


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