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Guter Start in den Frühling für den Arbeitsmarkt

Milder Winter sorgt für gute Beschäftigung

Für den Rhein-Kreis-Neuss und die Stadt Mönchengladbach verlief der März 2016 auf dem Arbeitsmarkt positiv. Die Argentur für Arbeit hat am Donnerstag, 31. März 2016, bilanziert.

Guter Start in den Frühling für den Arbeitsmarkt

"Das Frühjahr gibt dem Arbeitsmarkt einen positiven Impuls", sagte Wolfgang Draeger, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, bei der heutigen Pressekonferenz. "Da der Winter in diesem Jahr relativ mild war und nicht so viele zusätzliche Arbeitslose brachte wie in den Vorjahren, ist die Frühjahrsbelebung nicht ganz so stark. Im Vergleich zum Vorjahr profitierten vor allem die Jüngeren von der Frühjahrsbelebung. Die Arbeitgeber stellen gut ausgebildete Fachkräfte, die zum Jahresende ihre dreieinhalbjährige Ausbildung beendet haben, nach einer kurzen Übergangszeit ein."

Die Zahlen im Einzelnen
Im März 2016 waren 29.068 Männer und Frauen in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss arbeitslos gemeldet. Das sind gegenüber dem Vormonat 103 Menschen weniger (-0,4 Prozent). Gegenüber März 2015 sank die Zahl der Arbeitslosen leicht um 7. Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk blieb im Vergleich zum Vormonat konstant bei 7,9 Prozent. Im März 2015 lag sie bei 8,0 Prozent.
Die Unterschiede in den regionalen Arbeitsmärkten Stadt Mönchengladbach und Rhein-Kreis Neuss lassen sich an den Arbeitslosenquoten erkennen: In Mönchengladbach blieb die Arbeitslosenquote konstant im Vergleich zum Vormonat bei 11,2 Prozent. Im März 2015 lag sie bei 10,9 Prozent.
Die Arbeitslosenquote im Rhein-Kreis Neuss blieb ebenfalls konstant bei 6,0 Prozent (März 2015: 6,3 Prozent).

Die weiteren Arbeitslosenquoten
In der Geschäftsstelle Neuss stieg die Arbeitslosenquote um 0,1 auf 6,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat (März 2015: 6,9 Prozent). Geschäftsstelle Dormagen: aktuell 5,2 Prozent (Februar 2016: 5,4 Prozent; März 2015: 5,3 Prozent);
Geschäftsstelle Grevenbroich: aktuell 5,2 Prozent (Februar 2016: 5,3 Prozent; März 2015: 5,3 Prozent).
Zur Hauptagentur Mönchengladbach gehört nur die Stadt Mönchengladbach; die Geschäftsstelle Neuss umfasst die Städte Neuss, Korschenbroich, Kaarst und Meerbusch. Zur Geschäftsstelle Dormagen zählt nur die Stadt Dormagen. Die Geschäftsstelle Grevenbroich umfasst die Städte Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen. Die Daten der drei Geschäftsstellen Neuss, Grevenbroich und Dormagen ergeben zusammen die Zahlen für den Rhein-Kreis Neuss.

Stellenmarkt zieht wieder an
Der Stellenmarkt zieht wieder an, das ist ein deutliches Zeichen für die Frühjahrsbelebung. Im März 2016 hat der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Mönchengladbach und der beiden Jobcenter Rhein-Kreis Neuss und Mönchengladbach 1.420 Arbeitsstellen eingeworben, im Vergleich zum Vormonat ein Plus von 39 Stellen (2,8 Prozent) und ein Plus von 156 Stellen (12,3 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat. "Mehr freie Arbeitsstellen bedeuten auch wieder mehr Chancen für arbeitslose Frauen und Männer", erläutert Wolfgang Draeger, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. Die meisten freien Arbeitsstellen wurden in den Bereichen Verkehr und Logistik sowie Produktion und Fertigung gemeldet.

Ausbildung hat Vorfahrt - Halbjahresbilanz

"Die Halbjahresbilanz zeigt die Richtung, in die es in diesem Jahr beim Ausbildungsmarkt hingeht", erläutert Wolfgang Draeger beim Blick auf die Ausbildungsmarktzahlen. Ein halbes Jahr hatten Jugendliche und Unternehmen bisher Zeit, sich um das Thema Ausbildung zu kümmern. Und das ist das Ergebnis:
Bis März 2016 hat der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Mönchengladbach und der Jobcenter Mönchengladbach und Rhein-Kreis Neuss
2.838 Berufsausbildungsstellen eingeworben, ein Plus im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent oder 194 Stellen (März 2014/2015: 2.644).

In der Stadt Mönchengladbach stieg die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um 110 auf 1.260 (März 2014/2015: 1.150); im Rhein-Kreis Neuss stieg die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um 84 auf 1.578 (März 2014/2015: 1.494). "Die heimischen Betriebe schätzen den eigenen Nachwuchs. Sie stellen dafür gerne die Ausbildungsstellen und die dafür wichtigen personellen Ressourcen zur Verfügung. Dieses Engagement der Unternehmen können wir hier seit vielen Jahren beobachten. Dafür danken wir den Arbeitgebern sehr", sagte Wolfgang Draeger. "Mehr Ausbildungsstellen eröffnen auch den Jugendlichen berufliche Perspektiven, die aufgrund ihrer Noten eventuell nicht sofort die erste Wahl bedeuten."
Die Zahl der Bewerber und Bewerberinnen stieg im Vergleich zum Vorjahr. Über die Agentur für Arbeit Mönchengladbach suchten bis Ende März 2016 insgesamt 4.545 Bewerber und Bewerberinnen einen Ausbildungsplatz. Das sind 282 mehr als im Jahr zuvor (März 2014/2015: 4.263).

In der Stadt Mönchengladbach sank die Zahl um 19 im Vergleich zum Vorjahr auf 1.640 (März 2014/2015: 1.659). Im Rhein-Kreis Neuss sind es bisher 2.905 Bewerberinnen und Bewerber, das sind 301 mehr als im Vorjahr (2014/2015: 2.604). "Wir gehen noch früher als bisher in die Schulen, um die Jugendlichen zu informieren und für ihre berufliche Orientierung zu begeistern", erläuterte Wolfgang Draeger.



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