Grundsteinlegung für Kita-Neubau in Düsseldorf

Sanierung und Anbau an der Fuldaer Straße

Die Kindertagesstätte an der Fuldaer Straße 33a in Düsseldorf wird saniert und erhält einen Anbau.

Düsseldorf - Die Grundsteinlegung für das Bauvorhaben fand am Dienstag, 25. Januar, statt. Die Inbetriebnahme soll Anfang 2023 erfolgen. Nach Fertigstellung bietet die bisher viergruppige Kita Platz für weitere zwei Gruppen mit 34 Kindern, davon zwölf Kinder unter drei und 22 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Gesamtkapazität erhöht sich von 83 auf 117 Kinder. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 4,37 Millionen Euro.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wurde auf eine öffentliche Zeremonie bei der Grundsteinlegung verzichtet. In kleinem Kreis hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eine Zeitkapsel in den Grundstein des Neubaus gelegt und diesen verschlossen. Mit dabei: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und Jugendamtsleiter Stephan Glaremin sowie Georg Verfuß, Geschäftsführer des gleichnamigen Generalbaunternehmens für das Projekt. Manfred Kornfeld, Geschäftsführer der Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) als Projektleiter sprach ein Grußwort.

Die städtische Tageseinrichtung Fuldaer Straße liegt im Stadtteil Eller, angrenzend an die Stadtteile Wersten und Holthausen. Die Kita ist in ein ruhiges Wohngebiet mit Ein- und Mehrfamilienhäusern eingebunden. Das Haus wurde 1998 errichtet. Auf Grund der Bautätigkeit ist die Kita vorübergehend mit einer verringerten Kinderanzahl in das Ausweichquartier, die ehemalige evangelischen Kita Schlossallee 8a, umgezogen.

Das pädagogische Konzept der Kindertagesstätte ist auf eine individuelle Förderung und Begleitung der Kinder, adressatengerechte Elternarbeit und -stärkung sowie eine Einbindung der Kita in die lokalen Netzwerkstrukturen ausgerichtet.

Bewusst wird mit der Unterschiedlichkeit von Kindern und ihren Familien - im Sinne einer inklusiven Pädagogik - umgegangen. Als Teilnehmerin des Förderprogramms "plusKITA" bietet die Kita eine Umgebung an, in der alle Kinder Zugang zu Bildungsangeboten haben und somit Bildungschancen von Anfang an erhalten. Das Programm ermöglicht Kitas, die in ihrem Umfeld einen hohen Anteil an Familien mit erschwerten Startbedingungen haben, eine zusätzliche Förderung.

Innerhalb des strukturierten Tagesablaufes bietet die Einrichtung den Kindern viel unverplante Spielzeit und Gestaltungsräume für ihre individuellen Bedürfnisse. Die Kita unterstützt und begleitet sie beim selbstbestimmten Lernen. Ihnen werden auch Möglichkeiten und Anlässe geboten, sich auch außerhalb ihrer Stammgruppe, innerhalb des Hauses, auf dem Außengelände oder auf Ausflügen zu begegnen.

Mit Inbetriebnahme der neuen Kita sind die Räumlichkeiten auch Menschen mit Behinderungen zugänglich, da neben einem barrierefreien Aufzug auch ein Behinderten-WC zur Verfügung stehen wird. Eine neue größere Küche sorgt dafür, dass nun auch frisch gekocht werden kann.

Nicht nur an die Kinder wurde gedacht, sondern auch an das Betreuungspersonal. Neben einigen Lagern- und Putzmittelräumen wurde auch ein neuer, größerer Personalraum mit Teeküche erstellt. Auch zwei zusätzliche Stellplätze wurden realisiert.

Die Erweiterung der Tageseinrichtung Fuldaerstraße stellt einen wichtigen Baustein zur Sicherung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz im Stadtteil Eller dar. Insbesondere im Bereich Eller/Lierenfeld besteht bei den Angeboten für Kinder unter drei Jahren noch einen Bedarf an weiteren Plätzen.