19.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Grotrian-Steinweg Persönlichkeitstafel enthüllt

Grotrian-Steinweg Persönlichkeitstafel enthüllt

Würdigung Klavierbauerfamilien vervollständigt

In Anwesenheit von Vertretern, Nachfahren der Familie Grotrian-Steinweg sowie Vertretern der Stadt und Technischen Uni Braunschweig ist heute am 8. November 2018 eine Persönlichkeitstafel enthüllt worden.

Braunschweig - An der Adresse Zimmerstraße 24 befand sich eine der ersten Fertigungsstätten des Unternehmens. Ermöglicht wurde das Projekt nicht zuletzt durch die Spende zweier Nachfahrinnen der Familie, Ilse Fronhöfer und Mechthild Grotrian-Steinweg-Landeck.

Der langjährige Geschäftsführer der Firma Grotrian-Steinweg, Burkhard Stein, zeigte sich erfreut über die Wertschätzung, die die Stadt Braunschweig der Familie und dem Unternehmen durch das Aufstellen der Persönlichkeitstafel erwies: „Die Familie Grotrian ist seit dem 14. Jahrhundert in Braunschweig nachweisbar. Das Grotejan’sche Wappen mit den drei schwarzen Hähnen im weißen Feld auf blauem Grund wird mit der Jahreszahl 1390 im Schichtbuch der Stadt geführt. Friedrich Grotrian war das erste Familienmitglied, welches sich ab den 1830er Jahren mit dem Klavierbau beschäftigte und begründete damit eine lange Tradition. Seit über 180 Jahren existiert das Klavierbauunternehmen Grotrian-Steinweg bereits. Es ist schön zu sehen, dass Verdienste um die kulturelle Landschaft Braunschweigs gewürdigt werden und nicht in Vergessenheit geraten.“

Karin Heidemann-Thien vom Vorstand der Bürgerstiftung unterstrich die kulturhistorische Bedeutung des Klavierbauerstandortes Braunschweig für die Stadt und die Bürgerstiftung: „In diesem Jahr ist es uns durch die Aufstellung der Persönlichkeitstafeln für die Klavierbauerfamilien Schimmel und Grotrian-Steinweg sowie die Klavierbaufirma Zeitter & Winkelmann gelungen, eine weitere kulturhistorische Facette der Stadt Braunschweigs in den Fokus zu rücken. Die Braunschweiger Klavierbauer haben die Stadt sowohl künstlerisch, unter anderem durch die Förderung junger Musiker, als auch wirtschaftlich bereichert und ihre Bekanntheit gesteigert.“


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