Großrazzia gegen Kinderpornografie in Baden-Württemberg

Ermittlungen gegen 53 Verdächtige - Kein Zusammenhang zwischen Verdächtigen

Mit einer Razzia sind Ermittler in Baden-Württemberg gegen Kinderpornografie vorgegangen. 48 Objekte wurden durchsucht, wie die Polizei in Freiburg mitteilte.

Mit einer Razzia sind Ermittler in Baden-Württemberg gegen Kinderpornografie vorgegangen. Am Dienstag wurden 48 Objekte durchsucht, wie die Polizei in Freiburg mitteilte. Das Verfahren richtet sich insgesamt gegen 53 Verdächtige im Alter zwischen 14 und 84 Jahren. Ein konkreter Zusammenhang zwischen den einzelnen Verdächtigen besteht nach Angaben der Polizei derzeit nicht.

Ihnen wird vorgeworfen, kinderpornografische Schriften besessen und verbreitet zu haben. Schwerpunkte der Razzia waren in Freiburg sowie im Landkreis Lörrach. Zudem gab es Durchsuchungen in den Landkreisen Waldshut, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald. Die Ermittler beschlagnahmten Smartphones, Tablets, Notebooks, Computer und weitere Datenträger. Rund 130 Beamte waren im Einsatz. Ins Rollen waren die Ermittlungen nach Hinweisen von US-Sicherheitsbehörden gekommen.

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