20.01.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Großeinsatz für die Rettungsgasse

Großeinsatz für die Rettungsgasse

ADAC will Bundesländer für Aktivitäten gewinnen

Immer wieder verlieren die Einsatzkräfte bei der Anfahrt zum Unfallort wertvolle Zeit, weil die Autofahrer keine Rettungsgasse bilden.

München - Oft wissen die Verkehrsteilnehmer nicht, dass sie gesetzlich zur Bildung der Rettungsgasse verpflichtet sind. Auch die Bestimmungen, wie der rettende Weg frei gemacht werden muss, sind meist unbekannt. Der ADAC will deshalb die Bundesländer für gemeinsame Aktivitäten gewinnen, mit denen das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Rettungsgasse geschärft wird.

Beispielhaft ist die seit 2013 laufende Zusammenarbeit des ADAC mit dem Bayerischen Innenministerium und weiteren Akteuren der Verkehrssicherheitsarbeit. Eine öffentlichkeitswirksame Auftaktveranstaltung, Hinweise im Rundfunk sowie Informationsmaterial für die Verkehrsteilnehmer, Banner an Autobahnbrücken und Aufkleber auf Polizeifahrzeugen machten den Anfang.

Der ADAC empfiehlt, das Thema Rettungsgasse und die Bedeutung eines wirkungsvollen Rettungswesens noch intensiver in die Fahrausbildung einzubinden. Auch sollte darüber nachgedacht werden, die regulatorischen Bedingungen zur Bildung einer Rettungsgasse zu vereinfachen. So könnte - wie etwa in Österreich bereits üblich - auch auf den deutschen Autobahnen die Rettungsgasse grundsätzlich rechts von der linken Fahrspur gebildet werden - unabhängig von der Zahl der Fahrspuren.

Auch der ADAC selbst leistet einen Beitrag. So werden nach und nach alle ADAC-Straßenwachtfahrzeuge mit Aufklebern an der Heckscheibe bestückt, die auf die Bildung einer Rettungsgasse hinweisen.


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