Großeinsatz der sächsischen Polizei gegen Kinderpornografie

Bei Durchsuchungen Speichermedien und Telefone beschlagnahmt

Bei einem Großeinsatz zur Bekämpfung der Kinderpornografie hat die Polizei in Sachsen Speichermedien, Mobiltelefone und auch Waffen beschlagnahmt.

Chemnitz - Die Ermittlungen richten sich überwiegend gegen Verdächtige im Alter von 16 Jahren bis 62 Jahren, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Chemnitz am Donnerstag mitteilten. Festnahmen gab es nicht.

Durchsucht wurden am Mittwoch sowie vor einer Woche Wohnungen und Häuser von Tatverdächtigen in Chemnitz, im Landkreis Mittelsachsen und im Erzgebirgskreis. Dabei wurde den Angaben zufolge eine Vielzahl an Speichermedien wie USB-Sticks und Festplatten, Computertechnik, Laptops, Tablets, Spielekonsolen sowie Mobiltelefone beschlagnahmt. Das zuständige Fachkommissariat für Sexualdelikte muss die Beweismittel nun auswerten.

Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler außerdem diverse Betäubungsmittel sowie drei scharfe Kurzwaffen mit knapp 800 Schuss Munition. An den Durchsuchungen waren insgesamt rund 60 Einsatzkräfte beteiligt.

Hintergrund sind Ermittlungsverfahren wegen Besitzes, Erwerbs und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte sowie in Einzelfällen auch die Herstellung kinderpornografischer Fotos und Videos.

(xity, AFP)