"Große Oper - viel Theater?" im Opernhaus eröffnet

Ausstellung lädt zur Diskussion ein

Die Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums ist vom 3. Mai bis 14. Juli 2019 im Opernhaus Düsseldorf zu sehen.

Düsseldorf - Mit einer Ausstellung zu europäischen Bühnenbauten der jüngsten Vergangenheit und einem Begleitprogramm lädt die Deutsche Oper am Rhein (DOR) Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung an der Neubau- bzw. Sanierungsdebatte über das Düsseldorfer Opernhaus ein. Grundrisse, Fotografien und Basisfakten von elf Bauprojekten geben Orientierung und liefern Ideen zum Umgang mit den zahlreichen Herausforderungen an ein Opernhaus der Zukunft.

Vorgestellt werden beispielsweise die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, die Bühnen Köln, das Düsseldorfer Schauspielhaus, die Elbphilharmonie Hamburg, die Den Norske Opera & Ballett in Oslo und das Musiktheater am Volksgarten in Linz. Als konkrete Vergleichsgrößen dienen deren Gesamtflächen mit einer Aufteilung in ihre Funktionsbereiche, Baukosten (Stand 2017) sowie Projektlaufzeiten.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Wir stehen in Düsseldorf vor einer wichtigen kulturpolitischen Entscheidung – soll die Oper saniert oder neu gebaut werden. Bei einer solch wichtigen Weichenstellung halte ich es für geboten, dass wir möglichst viele Perspektiven auf dieses Thema beleuchten."

Die vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) 2018 erstmals in Frankfurt präsentierte Ausstellung zeigt Beispiele für Sanierungen historischer Anlagen sowie spektakuläre Neubauten, die zum Teil auch als Stadtentwicklungsbausteine gewirkt haben. Ein Begleitprogramm zur Ausstellung führt Experten aus Politik, Architektur, Kultur und Wirtschaft zusammen und lädt die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu Podiumsdiskussionen ein.

Prof. Christoph Meyer, Generalintendant DOR: "Die Ausstellung zeigt sehr anschaulich, welche Lösungen für die zeitgemäßen Anforderungen an ein auch in der Zukunft für alle Besucherschichten attraktives Opernhaus gefunden werden können. Ein Opernhaus im Zentrum der Stadt, in dem Künste und das urbane Leben zusammentreffen können."