17.10.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Größeres Notfallereignis: Reizgasaustritt

Größeres Notfallereignis: Reizgasaustritt

Schule in Gettorf betroffen

Der Austritt eines noch unbekannten reizenden gasförmigen Stoffes an der Isarnwohld-Schule in Gettorf löste am Montag um kurz vor 10 Uhr einen Großeinsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei aus.

Gettorf - Nachdem auf bislang ungeklärte Weise ein schleimhautreizendes Gas in dem Gebäude freigesetzt wurde, klagte eine große Anzahl von Schülern über Übelkeit, Kopfschmerzen und Reizung der Schleimhäute an Augen oder Rachen.

Die RKiSH war mit folgenden Einsatzkräften vor Ort:

10 Rettungswagen (RTW) / 2 Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) / 1Krankentransportwagen (KTW) /Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) / Leitender Notarzt (LNA) / Pressebetreuung / SEG "Dienstfreie Kräfte".

Die betroffenen Räume wurden umgehend evakuiert und die Schüler in der Turnhalle der Schule von den Einsatzkräften der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH medizinisch betreut. Insgesamt wurden im Verlauf 127 Schüler und Schülerinnen untersucht, von denen glücklicherweise der überwiegende Teil nach ambulanter Untersuchung und Behandlung von ihren Eltern abgeholt werden konnte. Jedoch wurden fünf Kinder mit Kreislaufproblemen oder starker Reizung der Atemwege, zur weiteren Behandlung in die umliegenden Kliniken transportiert.

Anschließend beseitigte die Feuerwehr Gettorf die schädlichen Gase, dennoch liegen zurzeit über die Austrittsursache und den freigesetzten Stoff noch keine abschließenden Erkenntnisse vor. Deshalb hat die Polizei, die Ermittlungen für diesen Fall aufgenommen.







(Xity, © 2016 OTS)


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