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"Goethe und der Islam"

Podiumsdiskussion im Goethe-Museum

Das Thema "Goethe und der Islam" steht am Mittwoch, 11. März, 20 Uhr, im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion im Goethe-Museum die von der Evangelischen Stadtakademie Düsseldorf, dem Goethe-Museum und dem Kreis der Düsseldorfer Muslime initiiert wird.

Düsseldorf - Kaum ein anderer deutscher Dichter hat sich so eingehend mit dem Orient beschäftigt wie Goethe. Als 23-Jähriger schrieb er einen Hymnus auf den Propheten Mohammed. Im hohen Alter erwies er sich im "West-östlichen Divan" als großer Brückenbauer zwischen Ost und West. Schriftproben zeigen, dass er sich sogar um die arabische Schrift bemüh-te. Im Unterschied zum Ernst, mit dem gegenwärtig alles diskutiert wird, was mit dem Islam zu tun hat, geht es bei Goethe leichtfüßig, manchmal geradezu spielerisch zu: "Dichten ist ein Übermut".

In einer Podiumsdiskussion sprechen Farnaz Shahabad Badr (Germanistin, Hamburg), Dr. Uwe Gerrens (Theologe, Evangelische Stadtakademie Düsseldorf; Moderation), Dr. Heike Spies und Prof. Dr. Christof Wingertszahn (Germanisten, Goethe-Museum) über Goethes Verhältnis zum Islam auf der Grundlage einiger Gedichte aus Goethes Sammlung "Westöstlicher Divan". Der Eintritt ist frei.


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