18.09.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Goethe - Wege zum Licht / Mehr Licht - Goethe

Goethe - Wege zum Licht / Mehr Licht - Goethe

Veranstaltung von Goethe-Museum und Malkasten

Eine gemeinsame Veranstaltung des Künstlervereins Malkasten und des Goethe-Museums findet am Dienstag, 17. März, ab 18 Uhr statt.

Düsseldorf - Literatur und bildende Kunst wirken zusammen und finden in dem Universalgenie Goethe ihren Bezugspunkt. Im Malkasten werden Goethe-Texte vorgetragen, das Goethe-Museum zeigt Lichtkunstwerke und eine Videoinstallation. Das Jacobihaus, in dem Goethe 1774 und 1792 zu Gast war und das heute den Künstlerverein Malkasten beherbergt, liegt in direkter Nachbarschaft zum Goethe-Museum im Schloss Jägerhof. So können die Besucher der Veranstaltung beide Orte in einem kleinen Rundgang erkunden. Zu beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Das Zusammenspiel beginnt um 18 Uhr im Goethe-Museum, Jacobistraße 2. Dort ist das kürzlich für die Sammlung erworbene Videokunstwerk "Villa Adriana" von Gudrun Kemsa erstmals in einer Großprojektion zu sehen. Es zeigt einen Ort, den Goethe auf seiner Reise nach Italien besucht hat, und ergänzt die Gemäldesammlung des Italien-Saals durch die Bewegung eines neuen Mediums. Der Schauspieler Carlos Garcia Piedra trägt aus Goethes "Italienischer Reise", dem klassischen Bildungstext der Deutschen, vor.

Um 19 Uhr folgt ein gemeinsamer Spaziergang zum benachbarten Jacobihaus, Jacobistraße 6A, vorbei an Regine Schumanns Lichtinstallation "Glow Worms" auf dem Rasen vor dem Museum. Im Malkasten sind Goethes Gedanken zu Licht und Farbe in einer weiteren Lesung zu hören. Gudrun Kemsas und Marcus Maidas Videoinstallation "Times Square", Regine Schumanns Lichtskulptur "Tower Berlin" sowie andere Kunstwerke werfen noch mehr Licht auf Goethe. Die Veranstaltung wird unterstützt von der SIGMA System Audio-Visuell GmbH in Düsseldorf.

Regine Schumann realisiert ihre temporäre Installation "Glow worms" nach Toronto nun in Düsseldorf. Sie besteht aus 150 handelsüblichen Diodenlichtern. Aus der Ferne betrachtet werden die blinkenden Lichter in der Nacht wie rote Glühwürmchen aussehen, die einige Zentimeter über der Erde schweben und leuchten. Im Rhythmus eines Pulsschlages durchdringen die "Glow worms" lautlos die Stille der Grünanlage um Goethemuseum und Jacobihaus. Profane Fahrradblinklichter werden hierbei in ein poetisches Lichtermeer verwandelt.


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