15.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> "Go for Horizon 2020"

"Go for Horizon 2020"

Förderprogramm des NRW-Wissenschaftsministeriums

Die Hochschule Niederrhein hat erfolgreich Drittmittel des Landes NRW eingeworben.

Krefeld - Im Rahmen des Projekts "Go for Horizon 2020“ erhält die Hochschule ab jetzt Gelder zum Ausbau der Projektmanagementstrukturen insbesondere für EU-Forschungs- und Innovationsprojekte. Der erfolgreiche Antrag ist in Kooperation mit der Fachhochschule Aachen, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sowie der Katholischen Hochschule NRW erfolgt. Das Förderprogramm umfasst rund 570.000 Euro und ist auf fünfeinhalb Jahre ausgelegt.

"Das gewonnene Projekt zeigt, wie erfolgreich die Fachhochschulen in NRW gemeinsam bei Förderanträgen agieren“, sagt Prof. Dr. Dr. Alexander Prange, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Niederrhein. Der Verbund der Hochschulen wolle nun gemeinsam effiziente und nachhaltige Projektmanagementstrukturen zur erfolgreichen Akquise von europäischen Forschungs- und Innovationsvorhaben im Rahmen des EU-Förderprogramms "Horizon 2020“ ausbauen. "Wir wollen uns gut für zukünftige Förderanträge an die EU aufstellen“, sagt Prange.

Für die Hochschule Niederrhein bedeutet der Erfolg konkret, dass im Ressort Forschung und Transfer bis zum 31. Dezember 2016 eine Stelle geschaffen wird, die sich zentral um das Themenfeld Oberfläche bemüht und Wissenschaftler der Hochschule bei Ausschreibung, Antragstellung und Vertragsvorbereitung unterstützt. "Wir versprechen uns davon eine weitere Profilierung bei unserem Forschungsschwerpunkt Oberfläche und eine Ausweitung unserer Aktivitäten in diesem Bereich auf die europäische Ebene“, sagt Prange.

Für das gemeinsame Projekt seien bewusst die Kompetenzen dreier technisch profilierter Hochschulen (FH Aachen, Hochschule Niederrhein und Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) mit der geisteswissenschaftlich geprägten Katholischen Hochschule NRW verknüpft worden. "Die Kooperationshochschulen bringen bei diesem Projekt ihre jeweilige Expertise in das gemeinsame Netzwerk ein. Wir nutzen so Synergien, lernen gegenseitig aus Best-Practice-Erfahrungen und stellen uns für zukünftige Forschungsvorhaben optimal auf“, so Prange.


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