Giffey verteidigt Festhalten an Spitzenkandidatur in Berlin

Frühere Bundesfamilienministerin verlor Doktortitel wegen Plagiaten

Franziska Giffey hat das Festhalten an der Spitzenkandidatur in Berlin verteidigt.

Berlin - Die SPD-Politikerin Franziska Giffey hat ihre Entscheidung verteidigt, trotz des Rücktritts als Bundesfamilienministerin im Mai Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin zu bleiben. Sie habe immer gesagt, als Ministerin die Konsequenzen zu ziehen, sollte der Doktortitel wegfallen, sagte Giffey am Dienstag in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Ich habe aber auch gesagt, ich gebe in Berlin mein Wort: Egal was passiert, ich stehe hier zur Verfügung."

Die Freie Universität Berlin hatte Giffey vor einigen Tagen den Doktortitel wegen Plagiaten entzogen. Sie bedaure die Fehler in ihrer Dissertation, sagte Giffey nun. Berlin wählt am 26. September parallel zur Bundestagswahl ein neues Abgeordnetenhaus.

(xity, AFP)