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Gestaltungskonzept für die Krefelder Innenstadt

Infoveranstaltung für Gastronomie und Handel

Eine ansprechende Gestaltung des öffentlichen Raums trägt zur Identitätsstiftung bei und ist für die Attraktivität der Stadt ebenso wichtig, wie das Erscheinungsbild der Geschäfts- und Wohngebäude.

Krefeld - "Wir wollen erreichen, dass die Krefelder und auswärtige Besucher ihren Fokus immer auf die Innenstadt richten“, erläutert Uli Cloos, Fachbereichsleiter Marketing und Stadtentwicklung der Stadt Krefeld. "Es geht um Aufenthaltsqualität, nicht nur um kurze Besuche zum Einkaufen.“

Dies ist ein langwieriger Prozess, der im Jahr 2010 angestoßen wurde. Zuerst wurde ermittelt, wie die Akteure von Verwaltung und gewerblichen Nutzern, sprich Einzelhandel und Gastronomie, bisher mit der Gestaltung umgehen. Die Hochschule Niederrhein hat dies unter Leitung von Professor Nicolas Beucker, Leiter des Kompetenzzentrums Social Design, zusammengestellt und dann ein neues "Identitätsstiftendes Gestaltungskonzept für die Krefelder Innenstadt“ entworfen. Dazu wurden quartiersbezogene Gestaltungsleitlinien formuliert, die ab 2015 gelten sollen. Dies alles soll nun am Mittwoch, 25. Juni 2014, von 17 bis 19 Uhr im Südbahnhof in einer Informationsveranstaltung den Innenstadtakteuren präsentiert und mit ihnen diskutiert werden. Anmeldungen sind noch bis zum 18. Juni 2014, möglich unter Telefon 02151 861504 oder per E-Mail an ch.gabbert@krefeld.de.

Auch sonst setzt die Verwaltung bei der Umsetzung auf Dialog: Einzelhändler und Gastronomen werden zukünftig durch Beratung und Empfehlung von Handlungsweisen eingebunden. Ziel ist eine Verbesserung der Qualität der Warenpräsentation, der Werbeanlagen und der Außengastronomie.

"Der ordnungsbehördliche Aspekt soll den Händlern und Gastronomen in Beratungsgesprächen erläutert und gegebenenfalls einvernehmlich eine individuelle Lösung im Rahmen der Ermessensspielräume der Rechtsnormen gefunden werden“, erklärt Norbert Hudde, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung. Nicht der Eingriff in die Rechte der Einzelnen solle in Vordergrund stehen, sondern die Vorteile, die verbindliche Regelungen für alle mit sich bringen. Dazu muss die Verwaltung vor Ort präsent sein und Gesprächsbereitschaft zeigen. Deshalb soll es innerhalb der Verwaltung ein Kompetenzzentrum geben.

"Die Einbeziehung der Akteure und nutzerorientierte Weiterentwicklung des Gestaltungskonzepts gewährleistet eine nachhaltige Akzeptanz und erleichtert die Umsetzbarkeit“, ist sich Professor Nicolas Beucker sicher. Auch die Konkurrenzsituation der Händler untereinander helfe dabei mit, denn wenn rechts und links der eigenen Ladentür die Qualität steige, möge keiner zurückstehen.


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