14.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Geplantes Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung

Geplantes Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung

Pro Asyl fordert Nachbesserungen

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat vor der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin Nachbesserungen im geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz gefordert.

Berlin - In seiner jetzigen Form greife der Gesetzentwurf mit Blick auf hierzulande lebende Asylbewerber und Geduldete zu kurz, teilte Pro Asyl in Frankfurt am Main mit.

Die Organisation kritisierte, die Regelungen in dem vor etwa zwei Wochen vorgelegten Gesetzentwurf sorgten für "weitere Unsicherheit" bei jenen, die schon erste Schritte bei der Integration in den Arbeitsmarkt gegangen seien. Außerdem drohe das neue Gesetz jene Arbeitgeber zu frustrieren, die sich bereits darum bemühten, Flüchtlinge einzugliedern.

Konkret kritisierte Pro Asyl, dass viele Flüchtlinge die geplanten Hürden für eine sogenannte Beschäftigungsduldung kaum überwinden könnten. Zudem sei eine problematische Ausweitung von Arbeitsverboten für bestimmte Gruppen vorgesehen. Die Ministerpräsidenten der Länder kommen am Vormittag Mittwoch zu ihren Beratungen zusammen. Auf der Tagesordnung steht dabei unter anderem auch die Flüchtlingspolitik.

(xity, AFP)


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