22.03.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Geldnot beim BKA nach G7-Gipfel in Elmau

Geldnot beim BKA nach G7-Gipfel in Elmau

Behörde bittet Berlin um Ausgleich der Mehrbelastung

Der G7-Gipfel im bayerischen Elmau hat dem Bundeskriminalamt (BKA) nach "Spiegel"-Informationen erhebliche finanzielle Sorgen beschert.

Berlin - Das Magazin berichtet in seiner neuen Ausgabe aus einem Schreiben des BKA-Präsidenten Holger Münch an das Bundesinnenministerium, wonach der Einsatz seiner Behörde nach aktuellem Stand etwa 5,8 Millionen Euro gekostet habe. Dies seien 4,3 Millionen Euro mehr, als das Amt bisher an zusätzlichen Mitteln erhalten habe.

Zwar hätten wegen des Gipfels alle Abteilungen sparen müssen, doch in der Sicherungsgruppe für Personenschutz und im IT-Bereich sei es zu "erheblichen Belastungen" gekommen, schrieb Münch demnach. Dort sei der G7-Einsatz "nur unter strikter Zurückstellung von Ausgaben für den Regelbetrieb" zu bewältigen gewesen.

So hätten wegen der Gipfelkosten veraltete Computersysteme noch nicht ausgetauscht und Spezialfahrzeuge nicht erneuert werden können. Er bitte das Ministerium daher, "der mündlichen Zusage zum Ausgleich der Mehrbelastung" nachzukommen, zitierte das Magazin den BKA-Präsidenten.

(xity, AFP)


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