24.04.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Geisel meets Crowd

Geisel meets Crowd

Crowdfunding als neues Wahlkampftool

Für innovative Wahlkampfideen ist der OB-Kandidat Thomas Geisel bereits bekannt. Jetzt soll der Schwarm das Geld dafür liefern.

Düsseldorf - Mit dem Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 verlängert sich der Wahlkampf bis zum 15. Juni 2014, dem Tag der Stichwahl.

Virales Marketing, freche Kommunikationsinstrumente, Youtube Clips, Wahlkampffahrräder und mehr - dafür steht Thomas Geisel. Nun hat er eine bekannte Crowdfunding Firma aus Düsseldorf (Crowdrange) beauftragt seine Kasse für die Kommunikationsmittel zu besorgen. Nikdad Nasseh, Gründer und Vorstand von Crowdrange: "Crowdfunding ist ideal für die Finanzierung von Aktivitäten, die bereits von einer großen Zahl von Menschen unterstützt werden. Unsere Plattform bietet sich daher für alle Formen von sozialem Engagement und damit natürlich auch für die Finanzierung von Wahlkämpfen an – unabhängig von der Partei oder dem Zweck.“

Eine gute Idee, wenn nicht die Werbeausgaben von Thomas Geisel zu kritisieren wären. Sieht man sich einmal die Investitionen in Werbeplakate an kann man sehen, dass der Herausforderer rund 330 Großplakate im Düsseldorfer Stadtgebiet gebucht hat. Der amtierende Oberbürgermeister Dirk Elbers buchte nur rund 120 Plakate. Wer viel wirbt hat deswegen noch lange keinen Erfolg. Dieses ist das Credo von Guerilla- und Viral-Marketing. Auch wirft es ein schlechtes Licht auf die ökonomische Seite des Wahlkampfes, denn hier wird der Wähler an die "rentierlichen Schulden“ von Thomas Geisel erinnert.

Die Marketingfachleute werden die Idee Wahlkämpfe durch Crowdfunding zu finanzieren freudig aufnehmen, denn im Endeffekt ist der Bürger zugleich Wähler und Sponsor für seinen Kandidaten.


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