18.11.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Gedenken an Opfer der Pogromnacht vor 81 Jahren

Gedenken an Opfer der Pogromnacht vor 81 Jahren

Kranzniederlegung am Ort der ehemaligen Synagoge

Gemeinsam haben die Landeshauptstadt Düsseldorf und der Landtag am Freitag, 8. November 2019, den Opfern der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 gedacht.

Düsseldorf - Die zentrale Gedenkstunde fand im Düsseldorfer Rathaus statt. Oberbürgermeister Thomas Geisel, Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, und Dr. Oded Horowitz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, sprachen dabei im Plenarsaal Worte des Gedenkens und der Mahnung.

Kranzniederlegung und Gebet
Auf Einladung der Jüdischen Gemeinde hatten zuvor Oberbürgermeister Thomas Geisel, Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Oded Horowitz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, und der Generalkonsul der Republik Polen in Köln, Jakub Wawrzyniak, einen Kranz am ehemaligen Standort der Düsseldorfer Synagoge (Kasernenstraße/Ecke Siegfried-Klein-Straße) niedergelegt. Dort wurden ein Gebet gesprochen und eine Schweigeminute abgehalten.

Gedenkgottesdienst und Theaterinstallation
Zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst haben zudem die Evangelische und die Katholische Kirche, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und die Mahn- und Gedenkstätte am Abend, 19.00 Uhr, in die Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39, eingeladen. Zuvor, 17.30 Uhr, stand im Bachsaal der Johanneskirche die Aufführung der szenischen Theaterinstallation "Schwarz-helle Nacht" vom Theaterkollektiv "Pièrre.Vers" auf dem Programm.


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