19.08.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Geburtenzahl in Düsseldorf erreicht neuen Rekord

Geburtenzahl in Düsseldorf erreicht neuen Rekord

2017 wurden über 9.000 Kinder geboren

Die Geburtenzahlen in Düsseldorf steigen seit vielen Jahren kontinuierlich an und haben im Jahre 2017 mit über 9.000 Geburten eine Rekordzahl erreicht.

Düsseldorf - Ein Grund dafür sind die zahlreichen Entbindungskliniken in Düsseldorf, die auch bei den werdenden Eltern im Umland sehr beliebt sind. Auch diese Geburten müssen im Standesamt Düsseldorf beurkundet werden.

"Nachdem es im Frühjahr einen Engpass mit längeren Bearbeitungszeiten gab, wurde auf die immer noch stetig steigenden Beurkundungszahlen und auf die natürliche Personalfluktuation mit dem Einsatz von drei zusätzlichen Standesbeamtinnen beziehungsweise Standesbeamten reagiert, die nach erfolgter Spezialausbildung im Juni dieses Jahres bestellt werden konnten", so der zuständige Beigeordnete für Bürgerservice, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke.

Die erforderliche spezielle Ausbildung eines Standesbeamten dauert sechs Monate und erfolgt neben der amtsinternen Schulung auch durch den Fachverband der Standesbeamten Nordrhein. Sie endet mit einer Abschlussprüfung an der Akademie für Personenstandswesen. Diese Zusatzausbildung ist erforderlich, da an die standesamtliche Beurkundung höchste rechtliche Maßstäbe angelegt werden müssen. So ist etwa die Geburtsurkunde der lebenslange Beweis der eigenen Identität.

Die im Geburtenregister tätigen Standesbeamtinnen und Standesbeamten beurkunden die Geburt eines Kindes nach Eingang der Geburtsanzeige des Krankenhauses, die dem Standesamt in der Regel nach einer Woche vorliegt. Darauf haben sich die Geburtskliniken und das Standesamt vor längerer Zeit geeinigt. Zur Beurkundung müssen ebenfalls alle weiteren gesetzlich geforderten Urkunden und Unterlagen eingereicht sein - wie etwa Heiratsurkunde, Geburtsurkunden der Eltern oder Partnerschaftsbeurkundungen. Innerhalb von zehn Tagen erfolgen dann die Beurkundung mit Übersendung der Urkunden.

Länger kann es dauern, wenn etwa die Identität der Eltern nicht nachgewiesen werden kann, keine Pässe vorgelegt werden, vorgelegte Unterlagen im Heimatland zunächst noch durch die dortige deutsche konsularische Vertretung überprüft werden müssen oder wenn eine ausländische Scheidung der Mutter noch für den deutschen Rechtsbereich anerkannt werden muss.


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