Gaucks Lebensgefährtin Schadt liebäugelt mit Rückkehr in den Journalismus

Frühere Journalistin will aber kein Buch über Zeit im Schloss Bellevue schreiben

Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, liebäugelt nach der Amtszeit des 76-Jährigen mit einer Rückkehr in den Journalismus.

Berlin - "Ich kann mir vorstellen, irgendwann wieder zu schreiben", sagte Schadt der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Politik sei faszinierend. "In meinem Herzen bleibe ich aber immer Journalistin."

Vor dem Einzug an der Seite Gaucks in das Schloss Bellevue im Jahr 2012 arbeitete die 56-Jährige als Politikredakteurin für die "Nürnberger Zeitung". Ein Buch über ihre Zeit im Amt will aber Schadt nicht verfassen: "Dafür fehlt mir ehrlich gesagt die Zeit, auch wenn ich das manchmal bedauere."

Die nächste Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung wurde für den 12. Februar 2017 festgelegt. Gauck äußerte sich noch nicht dazu, ob er eine weitere Amtszeit anstrebt.

(xity, AFP)