Für schnelle Versorgung im medizinischen Notfall

Wagenbauhalle hat nun eigenen Defibrillator

Im Rahmen des Projekts "Düsseldorf gegen den plötzlichen Herztod" soll für eine flächendeckende Versorgung mit dem lebensrettenden Instrument gesorgt werden.

Düsseldorf - Im Rahmen des Projektes "Düsseldorf gegen den plötzlichen Herztod" haben der Gesundheitsdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, gemeinsam mit dem Rosenmontags-Wagenbau-Hallen-Meister, Heinz-Dieter Müller, und dem Geschäftsführer des Comitee Düsseldorfer Carneval, Hans-Jürgen Tüllmann, am Dienstag, 23. April 2019, einen "automatisierten externen Defibrillator" (AED) in der städtischen Wagenbauhalle Am Steinberg in Betrieb genommen.

In Deutschland sterben jährlich mehr als 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Damit ist der plötzliche Herztod die häufigste Todesursache in Deutschland außerhalb des Krankenhauses - auch in Düsseldorf. Vielen Betroffenen könnte geholfen werden, wenn die Hilfe schnell erfolgt - mit einem Laiendefibrillator. Ein Laiendefibrillator kann durch jede und jeden, auch ohne Vorkenntnisse, angewendet werden. Er führt mittels Sprachanweisungen durch die einzelnen Schritte der Behandlung und analysiert automatisch den Herzrhythmus der Betroffenen. Nur bei Vorliegen eines Kammerflimmerns wird die Funktion der Impulsauslösung freigegeben. "Das Einzige, was man in einem solchen Fall falsch machen kann, ist nichts zu tun", erklärt Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke.

"In der Wagenbauhalle arbeiten sehr viele Menschen und das Comitee Düsseldorfer Carneval bedankt sich für das Engagement der Stadt Düsseldorf im Rahmen des Projektes 'Düsseldorf gegen den plötzlichen Herztod', damit betroffenen Menschen im Notfall schnellstmöglich geholfen werden kann", sagt Hans-Jürgen Tüllmann.