Frühlingserwachen in Düsseldorf

Schon 528 Konzessionen für Gastronomie im Freien

Immer mehr Gastronomen tragen in diesen Tagen Tische und Stühle nach draußen - und immer mehr Menschen genießen ihre Getränke und Speisen unter freiem Himmel und unter den wärmenden Strahlen der Sonne.

Düsseldorf - Zum Stand 31. März sind 528 so genannte Sommerterrassen im Stadtgebiet genehmigt. Aber die Hochsaison der Freiluft-Gastronomie steht noch bevor. Ab April/Mai und über den Sommer werden nach Einschätzung der Stadt rund 1.100 Terrassen im öffentlichen Raum genehmigt sein. Das entspricht der Zahl des Vorjahres.

Bei der ganz überwiegenden Mehrheit dieser zusätzlichen Tische und Stühle im Freien handelt es sich dabei nicht um "echte", bewirtschaftete Terrassen, sondern um Stehtische oder Vergleichbares zur "Versorgung" der rauchenden Gäste.

Die klassische Terrassensaison dauert vom 1. März bis zum 31. Oktober. Doch auch darüber hinaus sind Genehmigungen für Terrassen möglich. Die Gastronomen können jederzeit auf gutes Wetter - beispielsweise im Februar oder November - reagieren und die Außenflächen an ihren Betrieben auch in diesem Zeitraum nutzen. Grundlage dafür ist eine schriftliche Genehmigung des Ordnungsamtes.

Vom Stehtisch bis zu großräumigen Außenflächen, jede Variante zur Nutzung des öffentlichen Straßenraumes ist vertreten und muss genehmigt werden. Dabei ist in der Altstadt während der Hauptsaison nahezu jeder freie Quadratmeter bereits mit einer Terrasse belegt. Die größte Terrasse befindet sich mit rund 1.000 Quadratmeter Fläche am Unteren Rheinwerft. Die kleinsten Terrassen umfassen nur etwa zwei Quadratmeter. Sie finden sich in der Regel bei Imbissbetrieben oder Bäckereien in den Stadtbezirken.

Die Terrassengebühren sind 2016 gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Gastronomen, die eine Terrasse betreiben möchten, müssen für die Gebührenzone 1 (beispielsweise Innenstadt, Altstadt, Königsallee, Kö-Bogen, Schadowstraße, Schadowplatz, Medienhafen) pro Quadratmeter und Monat 8,80 Euro entrichten. In den anderen Stadtgebieten, der Zone 2, sind es nur 7,10 Euro pro Quadratmeter und Monat. Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass es regelmäßige Kontrollen gibt, ob die Wirte Genehmigungen haben und die zulässigen Maße der Terrassen auch einhalten. Wirte, die Terrassen ungenehmigt betreiben, müssen nicht nur mit einer nachträglich erhobenen doppelten Gebühr, sondern auch mit einem Bußgeld rechnen.

Anträge auf Genehmigung von Terrassen werden vom Ordnungsamt, Worringer Straße 111, während der Öffnungszeiten, Montag bis Freitag, 8 bis 12.30 Uhr, in der 1. Etage, Zimmer 1.06, entgegengenommen. Alternativ besteht die Möglichkeit Anträge per Fax an 0211- 89-29239 oder per E-Mail an sondernutzung.ordnungsamt@duesseldorf.de zu stellen. Eine telefonische Beantragung ist nicht möglich.