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Friedrich Hebbels "Traumbilder"

Premiere des Dokumentarfilms in der Black Box

In ihrem neuen Dokumentarfilm "Traumbilder" spürt Regisseurin Martina Fluck Leben und Werk des Dramatikers Friedrich Hebbel nach.

Düsseldorf - Der poetische Dokumentarfilm erzählt vom steinigen Aufstieg des bettelarmen Jungen aus der norddeutschen Provinz zum gefeierten Autor in Wien. Parallel dazu hat Fluck die Einstudierung der "Nibelungen" am Rheinischen Landestheater Neuss und des sozialkritischen Stücks "Maria Magdalena" am "experiment theater" Wien begleitet. Ihr 92-minütiger Dokumentarfilm erlebt seine Premiere am Sonntag, 11. Mai, 12 Uhr, in der Black Box/Kino des Filmmuseums, Schulstraße 4. Die Regisseurin wird anwesend sein, von den Dreharbeiten berichten und Fragen beantworten. Der Eintritt beträgt sieben, ermäßigt fünf Euro, mit Black-Box-Pass vier Euro. Karten können telefonisch unter 89-92232 reserviert werden.
Als Friedrich Hebbel (1813 – 1863) im norddeutschen Wesselburen geboren wird, deutet nichts auf den bevorstehenden Aufstieg zum gefeierten Dramatiker in Wien hin, dessen Werke auch 150 Jahre nach seinem Tod Regieteams zur zeitgemäßen Umsetzung am Theater herausfordern. Die Trilogie "Die Nibelungen" ist sein letztes vollendetes Werk, bevor er nur 50-jährig in Wien stirbt. Am Rheinischen Landestheater Neuss stellten sich die Regisseurinnen Esther Hattenbach und Bettina Jahnke der Herausforderung einer zweiteiligen Neuinszenierung. Im "experiment theater" Wien wurde das sozialkritische Stück "Maria Magdalena" aufgeführt. Während das Ringen der Regieteams im Probenprozess beobachtet wird, entfaltet sich im Film auch Hebbels dramatisches Leben, aufgespannt zwischen poetischer Leidenschaft, Existenzsicherung und zwei geliebten Frauen.

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