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Freie Fahrt durch die Baustelle am Kö-Bogen

Neu geführte Entlastungsstraße für Verkehr offen

Der Verkehr im Bereich der Baustelle des Kö-Bogen-Tunnels kann ab Samstag, 15. Februar 2014, 6:00 Uhr, wieder fließen.

Düsseldorf - Die neu geführte Entlastungsstraße aus Richtung Fischerstraße nach Süden steht ab dann mit zwei Spuren für den Individualverkehr offen. Parallel können auch die Straßenbahnlinien der Rheinbahn in Nord-Süd-Richtung wieder ihren Betrieb aufnehmen. Nach der Verlegung der Straße und der Bahngleise ist damit wieder der gleiche Zustand geschaffen wie vorher und das Baufeld für die Errichtung des Nord-Süd-Tunnels anstelle des Tausendfüßlers frei.
Die Arbeiten an der neuen Verkehrsphase, wie es die Fachleute nennen, laufen bereits seit der 48. Kalenderwoche 2013. In den Baufeldern des Süd-Nord-Straßentunnels arbeiteten seitdem Straßen- und Gleisbauer. Verlegt wurden die Gleise sowie die Straße nördlich des Gleiskreuzes bis Höhe der August-Thyssen-Straße und südlich des Gleiskreuzes bis zur Anbindung an den Martin-Luther-Platz. Dort wurde ebenfalls eine neue Haltestelle samt einem Wartehäuschen angelegt. Durch diese Verteilung der Arbeiten konnten die Behinderungen des Verkehrs auf ein notwendiges Maß reduziert werden.
Vor dem zurückliegenden Sperrwochenende waren fast 80 Prozent der Umbauarbeiten für die neue Verkehrsphase abgeschlossen. Vom 6. bis 10. Februar wurde das Gleiskreuz nach Nordosten verschoben. Hierzu war die Sperrung der Süd-Nord sowie der Nord-Süd-Verkehrsbeziehungen sowie der Straßenbahnbeziehungen Ost-West und Nord-Süd notwendig. Ab 10. Februar konnte dann der Autoverkehr in Süd-Nord-Richtung wieder fließen und die Ost-West-Straßenbahntrasse geöffnet werden.
Bis zum 15. Februar wird der Anschlussbereich Nord (Höhe August-Thyssen-Straße) und der Anschlussbereich Süd (zwischen Martin-Luther-Platz und Blumenstraße) für den Individualverkehr und die Straßenbahn hergestellt. Für die weiteren Bauarbeiten am Nord-Süd-Tunnel musste die Anbindung Martin-Luther-Platz nach Norden verschoben werden. Um den Verkehr größtenteils während der kommenden Arbeiten aufrecht erhalten zu können, wurde über dem Tunnel eine Brücke eingebaut. Die Brücke wurde am 21. Januar gesetzt. Ihre Breite ist so gewählt, dass sie je eine Fahrspur zum und vom Martin-Luther-Platz sowie einen drei Meter breiten Fußweg aufnehmen kann. Die Herstellung des Tunnels erfolgt dann dort später unterhalb der Brücke.
Insgesamt wurden 900 Meter Gleis demontiert und neu verlegt. Auf einer Fläche von etwa 1.000 Quadratmetern wurde Asphalt und auf weiteren 120 Quadratmetern Gussasphalt eingebaut. Im Bereich der Gleise wurde zur Sicherung der Straßenbahnen 500 Quadratmeter Beton eingebaut. Entlang der neuen Straßenführung wurden auf einer Länge von 570 Metern neue Bordsteine gesetzt. Für die neue Gleislage der Straßenbahnen wurden 31 neue Maste aufgestellt sowie 27 alte Masten demontiert. Im Bereich von Martin-Luther-Platz, Immermannstraße und westlich der Tuchtinsel wurden 180 Meter neuer Fußweg gebaut.
Die Ampelanlagen im Gleiskreuz Jan-Wellem-Platz, Fußgängerführung Schadowstraße, Martin-Luther-Platz sowie Immermannstraße Süd (von Berliner Allee in die Immermannstraße) wurden für die Baumaßnahme demontiert und nach Herstellung der Straße und Fußwege in neuer Lage wieder montiert.

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