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Frankfurt bleibt gefährlichste Großstadt Deutschlands

Deutschlandweite Kriminalitätsstatistik 2013

Frankfurt am Main bleibt offenbar die gefährlichste Großstadt Deutschlands, gefolgt von Köln und Berlin.

Berlin - Sicherste Stadt ist weiterhin München, wie die "Welt" unter Berufung auf die polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2013 berichtete, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wird. Demnach wurden in Frankfurt am Main 16.292 Straftaten pro 100.000 Einwohner verübt. Für Köln weist die Statistik 15.009 Taten pro 100.000 Einwohner aus, für Berlin 14.908. Wie schon in den Vorjahren zählten die Statistiker die wenigsten Straftaten in München (7395).

Im Ranking der Bundesländer zeigte sich dem Bericht zufolge ein starkes "Nord-Süd-Gefälle": Die höchste Kriminalitätsrate verzeichneten die Stadtstaaten Berlin (14.908 Straftaten pro 100.000 Einwohner), Hamburg (13.724) und Bremen (13.059), gefolgt von den Flächenstaaten Sachsen-Anhalt (8581) und Nordrhein-Westfalen (8459). In Bayern wurden hingegen nur 5073 Straftaten gezählt. Ebenfalls gut schnitten Baden-Württemberg (5450 Taten) und Hessen (6429 Taten) ab.

Deutschlandweit wurden dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr 5,961 Millionen Straftaten polizeilich erfasst, das entspricht einem Rückgang von 0,6 Prozent. Die Aufklärungsrate stieg um 0,1 Prozent auf 54,5 Prozent. Die Zahl der Tatverdächtigen stagnierte bei rund 2,1 Millionen.

Einen Rückgang gab es bei der Gewaltkriminalität, die dem Bericht zufolge um 5,3 Prozent auf 184.847 Fälle sank. Darunter waren 2122 Fälle von Mord und Totschlag, von denen die Polizei fast 96 Prozent aufklären konnte. Einen Anstieg weist die Kriminalstatistik dagegen beim Kfz-Diebstahl aus: 37.427 Autos wurden laut "Welt" im vergangenen Jahr gestohlen, ein halbes Prozent mehr als 2012. Auch die Zahl der Taschendiebstähle nahm um 15,6 Prozent auf 135.617 Fälle zu.

(xity, AFP)


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