Fortuna-Fans boykottieren Red Bull

Nur wenige Anhänger reisten nach Leipzig

Dass die Fortuna ihr Auswärtsspiel bei Red Bull Leipzig mit 3:1 verloren hat, haben nur wenige Düsseldorfer Anhänger im Stadion mitbekommen. Nur einige Fans reisten nach Leipzig.

Düsseldorf - Hintergrund für den Boykott ist die Protestaktion gegen Red-Bull-Boss Mateschitz. Schon in den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Anfeindungen gegeben. Am vergangenen Montag hatte es einen negativen Höhepunkt gegeben. Fans des Karlsruher SC drangen gewaltsam in das Hotel der RB Leipzig ein und blockierten den Mannschaftsbus. Die Fortuna-Fans hingegen protestieren friedlich.

Ein Großteil der Fans, die ihrer Mannschaft sonst auch bei Auswärtsspielen immer treu zur Seite stehen, entschieden nicht mit nach Leipzig zu reisen. Sie schauten das Spiel gemeinsam in der Düsseldorfer Altstadt unter dem Motto "Fußball an der längsten Theke der Welt". Normalerweise darf in den Bars und Restaurants alles bestellt werden. Am Montag hingegen wurden in mindestens 14 Gaststätten keine Getränke des Leipziger Hauptsponsors Red Bull ausgeschenkt.

Von dem Boykott hat die Jugendabteilung von Fortuna Düsseldorf profitiert. Die Fortuna-Ultras verkauften unter dem Motto "Mit Tradition in die Zukunft" imaginäre Eintrittskarten zum Preis von fünf Euro. Der Erlös geht zu hundert Prozent an den Förderverein der Fortuna. 


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