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Förderung des Radverkehrs

Die Mobilität der Zukunft?

Erste Bürgerbeteiligung zum 300 Kilometer langen Radhauptnetz der Landeshauptstadt Düsseldorf im Luisen-Gymnasium.

Düsseldorf - Zur Förderung des Radverkehrs entwickelt die Landeshauptstadt Düsseldorf ein stadtweites Radhauptnetz mit einer Streckenlänge von über 300 Kilometern. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung werden aktuelle Informationen zum Thema Radhauptnetz vermittelt und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, im direkten Gespräch mit Fachleuten ihre Wünsche und Anregungen zu formulieren. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Montag, 22. Juni 2015, die erste Bürgerbeteiligung im Luisen-Gymnasium stattgefunden.

"Ich bin überzeugt, dass das Fahrrad die Mobilität der Zukunft bedeutet. Denn es ist nicht nur schneller als das Auto, sondern auch ökologischer und braucht weniger Platz. Ein wichtiges Argument, gerade in einer wachsenden Stadt wie Düsseldorf", sagt OB Thomas Geisel, der die Landeshauptstadt zu einer fahrradfreundlichen Stadt ausbauen möchte - mit einem funktionierenden Radhauptnetz, das ein Bezirksnetz mit attraktiven Routen anbietet und Düsseldorf über Schnellwege auch mit benachbarten Kommunen verbindet. Fahrradstationen sowie eine zuverlässige Beschilderung und ein Navigationssystem gehören ebenfalls dazu. "Radfahrerinnen und Radfahrer und ihre Anforderungen an die Infrastruktur sind sehr unterschiedlich. Unser Ziel ist daher nicht ein Netz für alle, sondern für alle ein Netz zu schaffen. Das Radhauptnetz soll hierbei leicht erkennbar, intuitiv begreifbar, einprägsam, möglichst umwegfrei und sicher sein", erklärt Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller.

Innerhalb des Radhauptnetzes sollen für Radfahrer - vergleichbar mit dem Hauptstraßennetz für Kfz-Verkehr - leicht erkennbare und möglichst umwegfreie Hauptverbindungen innerhalb der Stadt entstehen. Das Gesamtkonzept des Radhauptnetzes wurde mit Unterstützung von Fachleuten erarbeitet und in einem Gutachten dokumentiert. Die Umsetzung wird von der "Fachgruppe Radverkehr" begleitet, in der Verwaltung, Vertreter der Ratsfraktionen, des ADFC, des VCD, eines Planungsbüros und bedarfsweise auch Fachleute von Polizei, Rheinbahn und Fachverbänden zusammenarbeiten.

Unter der Federführung des Amtes für Verkehrsmanagement tagt parallel zu den Bürgerbeteiligungen die "Fachgruppe Radverkehr" alle zwei Monate und bespricht die einzelnen Maßnahmen, Bausteine, notwendige neue Ansätze und eventuelle Pilotversuche. Um frühzeitig einen Konsens zu finden, werden die Bezirksvertretungen fortlaufend beteiligt und ebenso einbezogen.


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