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Flammen in Düsseldorfer Dachgeschosswohnung

Schaden beläuft sich auf 100.000 Euro

Flammen und Rauch schlugen am Montagmittag, 28. Juli 2014, aus der Dachgaube eines Mehrfamilienhauses auf der Ackerstraße.

Düsseldorf - Eine zufällig vorbei kommende Streife des Ordnungsamtes konnte kurz vor der Ankunft der Feuerwehr zehn Menschen aus dem brennenden Haus führen. Alle blieben unverletzt. Die Straße war während der Arbeiten teilweise voll gesperrt.

Ein Passant meldete der Feuerwehrleitstelle, dass dunkler Rauch aus dem Dach eines Hauses auf der Ackerstraße käme. Gleich wurden die Löschzüge der Wachen Behren- und Hüttenstraße in Bewegung gesetzt. Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes der Stadt Düsseldorf, die per Zufall auf der Ackerstraße waren bemerkten die Notlage ebenfalls. Sie eilten in das Haus und evakuierten zehn Bewohner.

Die Feuerwehr kontrollierte als Erstes die Brandwohnung. Nach kurzer Zeit stand fest, dass auch dort niemand mehr in Gefahr sei. Verschlossene, eventuell mit Rauch gefüllte, Wohnungen wurden gewaltsam geöffnet und ebenfalls kontrolliert. Insgesamt blieben alle Bewohner unverletzt und kamen mit einem Schrecken davon. Die Besatzungen zweier Rettungswagen sowie ein Notarzt, der vorsorglich alarmiert wurde, betreuten die Bewohner.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr entschied sich für einen Angriff des Feuers von innen. Mit zwei Löschrohren drangen Feuerwehrtrupps in die brennende Dachwohnung. Durch den Innenangriff konnte der Sachschaden, vergleichsweise eines Angriffs von außen mit großen Rohren und dem Wenderohr der Drehleiter, kleiner gehalten werden. Die Drehleiter wurde ausgefahren und überwachte die Einsatzstelle - im Falle eines Übergreifens auf die Nachbarhäuser hätte die Besatzung sofort eingegriffen. Der konsequente Löschangriff von innen verhinderte diese Brandausbreitung jedoch.

Durch die Straßensperrung kam auch der Rheinbahnverkehr auf der Ackerstraße zeitweise zum Erliegen. Nach rund 120 Minuten konnte die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben werden, die nun mit den Ermittlungen zur Brandursache fortfahren. Neben den Feuerwachen Behren- und Hüttenstraße waren auch Einheiten der Sonderwache von der Posener Straße sowie von der freiwilligen Feuerwehr der Technik- und Kommunikationszug vor Ort. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf rund 100.000 Euro.


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