17.08.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Fischsterben im Schlossweiher

Fischsterben im Schlossweiher

Keine Gesundheitsgefahr für Menschen und Tier

Seit Ende letzter Woche werden im Benrather Schloßweiher und in einem Umlaufgraben von Mitarbeitern des Gartenamtes vermehrt tote Fische geborgen.

Düsseldorf - Dabei handelt es sich um Rotaugen, die zu den Weißfischen zählen. Nach einer Untersuchung der Rotaugen durch den Fischgesundheitsdienst Nordrhein-Westfalen wurde als Ursache für das Fischsterben ein Parasitenbefall mit dem Erreger der so genannten Weißpünktchenkrankheit festgestellt. Wie das Umweltamt der Landeshauptstadt betont, besteht durch den erkrankten Fischbestand keine Gesundheitsgefährdung für den Menschen oder andere Tierarten. Es handelt sich um eine fischspezifische Erkrankung. Die Krankheit ist bei frei lebenden Fischen nicht behandelbar. Die toten Fische werden eingesammelt und entsorgt.
Weiterhin wurden in den Kiemen der toten Fische auch Kiemenwürmer sowie Verpilzungen der Haut und der Flossen festgestellt. Durch diese starke Beeinträchtigung der Haut, Flossen und der Kiemen kommt es zwangsläufig zu Gewebeschäden und Sekundärinfektionen durch Pilze und Bakterien. Begünstigt wird der Verlauf der Erkrankung auch durch das milde Wetter und die momentane Laichreife der Weißfische, die häufig eine Konditionsminderung der Fische zur Folge hat. Normalerweise treten die Parasiten zu dieser Jahreszeit eher selten auf.
Auch in den nächsten Tagen können im Benrather Schlossweiher tote Fische auftreten. Diese werden auch weiterhin regelmäßig eingesammelt und entsorgt.

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