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Filmmuseum zeigt Stummfilm-Klassiker

Programm der Black Box im Oktober

Die Black Box des Filmmuseums Düsseldorf zeigt im Oktober zwei Stummfilm-Klassiker mit begleitender Live-Musik.

Düsseldorf -  Im Rahmen der Reihe "Stummfilm + Musik" stehen am Samstag, 31. Oktober, Teil 1 und 2 des Stummfilms "Das indische Grabmal", begleitet von einer neuen Musikfassung, auf dem Programm. Zusätzlich gibt es am Sonntag, 25. Oktober, eine Sondervorstellung des Klassikers "Panzerkreuzer Potemkin" von Sergei M. Eisenstein anlässlich des Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals.

Der Eintritt beträgt regulär neun Euro, ermäßigt sieben Euro und für Besitzer eines Black Box-Passes sechs Euro. Aufgrund der derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln steht nur ein eingeschränktes Platzangebot zur Verfügung.

Nachfolgend weitere Informationen zu den gezeigten Stummfilmen:

Sonntag, 25. Oktober 2020, 11:30 Uhr
"Panzerkreuzer Potemkin"

Sergej Eisensteins legendäres Stück Revolutionskino hat sich unwiederbringlich in die Filmgeschichte eingemeißelt. Fernab klassischer Dramaturgie erzählt Eisenstein in einer Mischung aus Dokumentation und Geschichtsmärchen die Genesis einer klassischen Revolte. Sein Auftrag lautete, einen Film zum Andenken an die Revolution von 1905 zu drehen, und er wählte als Grundlage die historische Meuterei an Bord des Panzerkreuzers "Potemkin", der zur Schwarzmeerflotte des Russischen Reiches gehörte. Eisensteins einfache, kraftvolle Erzählweise besticht durch eine ausgeklügelte, rhythmische Montage und eine Kameraführung mit noch nie dagewesener Beweglichkeit. Dominik Gerhard aus Essen begleitet an der Welte-Kinoorgel.

Samstag, 31. Oktober 2020, 20:00 Uhr
"Das indische Grabmal"

Die junge Frau des Maharadschas von Eschnapur hat sich in einen englischen Offizier verliebt. Beide fliehen. Als der Maharadscha davon erfährt, schwört er blutige Rache und lässt für seine Frau ein Grabmal bauen. Als der Architekt erfährt, dass die Frau des Maharadschas noch lebt und für ihre Liebe zu einem anderen Mann mit dem Tode bestraft werden soll, stellt er sich gegen seinen Auftraggeber.

Die neue Musikfassung von Wilfried Kaets für Kinoorgel und simultanes Klavier versteht sich zum einen als Reminiszenz an die großen Stummfilmmusiken der 1920er-Jahre und arbeitet zum anderen mit heutigem Material aus der Feder des Komponisten. Auf der Basis der filmdramaturgischen Besonderheiten der Stummfilmzeit, wie dem reduzierten Erzähltempo und der speziellen Szenenmontage, komponiert Kaets eine neue Musik, die entlang der filmischen Entwicklung den hochemotionalen und dramatischen Bildern ein eigengesetzliches musikalisches Leben einhaucht. Die Vorführung wird von einer kurzen Pause unterbrochen und enthält ein kleines indisches Lunchpaket.


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