18.09.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Filmmuseum zeigt Ausstellung zu visuellen Effekten

Filmmuseum zeigt Ausstellung zu visuellen Effekten

Green Screen, Stop-Motion, Enterprise und Co.

Das Filmmuseum Düsseldorf zeigt vom 15. September 2018 bis zum 30. Juni 2019 die neue Sonderausstellung "Fantastische Welten, Perfekte Illusionen - Visuelle Effekte im Film".

Düsseldorf - Die Ausstellung zeigt anhand interaktiver Stationen und spannender Objekte aus der Filmgeschichte wie visuelle Effekte in Filmen entstehen und was alles nötig ist um die wunderbaren Welten des Kinofilms zu erschaffen. Dabei führt die Ausstellung von den Anfängen des Filmtricks bis in das digitale Zeitalter.

Das Arsenal an Verfahren wie Stopptrick, Mehrfachbelichtung, Stop-Motion, Rückprojektion, Matte Painting oder Green Screen wurde fortlaufend erweitert und erreichte durch CGI neue Dimensionen. Heutzutage sind visuelle Effekte nicht mehr aus der Filmindustrie wegzudenken. So entstehen ganze Filmsets und Charaktere in digitalen Studios, mehrere Filmspuren werden übereinander gelegt und hunderte Menschen arbeiten an einzelnen Szenen, die ohne Computeranimation nicht möglich wären. Trotzdem gibt es immer noch reale Modelle, die für die visuellen Effekte genutzt werden. Die in der Ausstellung gezeigten Stücke stammen dabei aus Filmen wie Independence Day, Alien oder dem Star-Trek-Universum.

Filmmuseumsdirektor Bernd Desinger freut sich: „Dies ist die erst Schau zu einem weltweit faszinierenden Thema. Unser filmhistorischer Überblick ist gleichzeitig eine Einladung zum Mitmachen und Ausprobieren." Die Ausstellung spricht nicht nur Filmfans an, sondern bietet lehrreiche und spannende Unterhaltung für die ganze Familie. Der Tyrannosaurus Rex aus „Jurassic Park“ verbindet ebenso wie Batman und Co oder die Charaktere aus Star Wars mehrere Generationen. Matthias Knop, stellvertretender Leiter des Filmmuseums: „Dass visuelle Effekte heutzutage selbst bei der Entstehung von Kinderfilmen eine wichtige Rolle spielen, zeigen anschauliche Beispiele aus aktuellen deutschen Produktionen wie ‚Petterson & Findus‘ und ‚Jim Knopf‘“.

Beraten wurden die Ausstellungsmacher unter anderem von internationalen Größen wie Volker Engel, der für die Effekte in „Independence Day“ den Oscar gewann, oder Dan Curry, der für seine Arbeit an „Star Trek“ (Raumschiff Enterprise) mit insgesamt sieben Emmys ausgezeichnet wurde. 

Die Ausstellung „Fantastische Welten, Perfekte Illusionen - Visuelle Effekte im Film“ ist definitiv einen Besuch wert. Hier gibt es spannende Einblicke hinter die Kulissen der Filmbranche und einige interaktive Stationen zum selbst ausprobieren. Zur Ausstellung gibt es auch ein passendes Filmprogramm in der Blackbox.


Filmmuseum zeigt Ausstellung zu visuellen Effekten
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