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Feuerwehr und THW proben den Ernstfall

Rettung bei Unfällen am Bau

Das Gelände eines ehemaligen Autohauses an der Suitbertusstraße in Bilk nutzt die Feuerwehr Düsseldorf am Samstag, 8. März 2014, zu einer seltenen, aber umso wichtigeren Übung.

Düsseldorf - Nur dort kann, rund um die zum Abbruch bereit stehenden Gebäude, die Rettung von verschütteten Menschen nach dem Einsturz von Häusern unter realistischen Bedingungen geprobt werden. "Der Aufwand für Mensch und Maschinen ist bei solchen Ereignissen extrem hoch, geeignete Übungsobjekte finden sich aber nur selten", erklärt Feuerwehrchef Peter Albers. Rund 100 ehren- und hauptamtliche Retter nehmen an der Übung teil. Neben der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf stellen die Berufsfeuerwehren aus Duisburg und Mönchengladbach sowie Bundeseinheiten des Technischen Hilfswerks aus Düsseldorf und Ratingen Abordnungen. An vier verschiedenen Stationen werden Szenarien geprobt. Begleitet wird die Schulung von Statikern des Düsseldorfer Bauaufsichtsamtes.
Ziel der groß angelegten Übung ist es, den Ablauf der Menschenrettung zu üben, bestehende Planungen zu überprüfen und die Zusammenarbeit auch mit externen Spezialisten zu verbessern. Mit Hunden und speziellen Ortungsgeräten wird in den Trümmern im Übungsszenario nach vermissten Menschen gesucht. Anschließend gilt es, diese mit verschiedenen Geräten aus den Trümmern zu retten. Dabei werden neben Bohr- und Stemmhämmer auch Radlader und zwei Feuerwehrkräne eingesetzt. Parallel müssen einsturzgefährdete Teile der Gebäude durch Stützen gesichert werden, damit die Retter nicht gefährdet werden.

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