24.08.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Feuerwehr erkundet das Stadtgebiet

Feuerwehr erkundet das Stadtgebiet

Zahlreiche neue Gefahrenstellen gesichtet

Die Bilanz der Erkundungsfahrten der Feuerwehr brachte noch zahlreiche neue Gefahrenstellen im gesamten Stadtgebiet.

Düsseldorf - So brechen beispielsweise immer noch Äste aus Baumkronen ab, die für Autofahrer, Fußgänger oder den ÖPNV eine konkrete Gefahr darstellen. Die beiden Kompanien der Bundeswehr unterstützen die Einsatzkräfte noch bis zum Dienstagabend. Aktuell listet der Einsatzleitrechner 3.598 gemeldete Schadensorte auf, davon konnten die Einsatzkräfte bereits 3.481 erledigen. Von den übrig gebliebenen 101 sind 16 Einsatzstellen heute in Bearbeitung. Zusätzlich bearbeitet die Bundeswehr im gesamten Stadtgebiet rund 100 weitere Schadensorte wo Gefahrenstellen vorliegen in eigener Abwicklung.
Besonders schlimm ist die Situation am Niederkasseler Deich. Viele Bäume liegen dort kreuz und quer, lose Äste hängen in Bäumen und drohen herunterzufallen – Löcher durch umgestürzte Bäume samt Wurzel klaffen im Boden auf. Spaziergänger und Fahrradfahrer sind dort unterwegs und erkennen die Gefahren nicht oder ignorieren die lebensbedrohlichen Gefahrenstellen. Die Feuerwehreinsatzleitung stufte das Areal deshalb sofort mit höchster Priorität ein. Die Bundeswehr erhielt den Auftrag mit den schweren Bergepanzern, die Gefahrenstellen auf einer Länge von etwa einem Kilometer zwischen dem Strandbad Lörick und dem Campingplatz zu beseitigen.
Die "Wasserungsstelle Lörick“ für das Rettungsboot der Taucherstaffel der Feuerwehr wird noch im Laufe des Abends frei geräumt, damit auch diese für Notfälle auf dem Rhein wieder voll nutzbar ist. Auch am DLRG-Gebäude und den Einrichtungen der Rettungsund Schulungsstation Bezirk Düsseldorf entstand großer Sachschaden. Dennoch haben die ehrenamtlichen DLRG-Helfer den Mut nicht verloren und in Eigenregie mit Unterstützung der Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk (THW) die Station soweit geräumt. Viele Bäume stürzten auf das Stationsgebäude, ein hoher Funkmast war durch den Orkan schwer beschädigt, ein Materialanhänger und ein als mobile Wachstation genutzter Caravan komplett sind zerstört worden. Der Wasserrettungsdienst konnte durch den unermüdlichen Einsatz der DLRG-Helfer zum Wochenende wieder aufgenommen werden.
An der Haltestelle Mintropplatz in der Harkortstraße drohten zwei schwere Äste im Bereich der Haltestelle unterhalb des Bahngeländes herunterzufallen. Der feuerwehreigene Kranwagen kam wiederholt zum Einsatz, um die Gefahr zu beseitigen und ist in diesen Tagen ein unverzichtbares und absolut notwendiges Arbeitsgerät einer professionell handelnden Großstadtfeuerwehr.

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